Eiskalte HSG dominiert den THC

Blomberg. Zum Anpfiff der zweiten 30 Minuten blieb Steffen Birkner seiner Aufstellung treu – und genau das zeigte Wirkung: Die Blombergerinnen starteten trotz Zeitstrafe beinahe perfekt in die zweite Hälfte des Topspiels und setzten sich über eine weiterhin sichere Siebenmeterschützin Vegué und eine starke Wurfquote weiter vom THC ab.

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Revanche geglückt, die HSG ist siegreich gegen den THC.

Dazu kassierte Niederwieser ihre dritte Zeitstrafe und musste mit Rot das Spielfeld und auch den Innenblock verlassen. Roth zeigte sich zudem zwischen den Pfosten immer wieder stark und verhinderte, dass der THC näher herankam. In Überzahl passte Njinkeu auf, spielte auf Rüffieux, die den nächsten Treffer ins leere Tor setzte und den Vorsprung auf sieben Treffer erhöhte. Mühlner zog nur fünf Minuten nach der Pause seine zweite Auszeit und setzte jetzt auf das Sieben-gegen-Sechs – ein Mittel, gegen das sich die Blombergerinnen im Super Cup noch schwergetan hatten. Jacobsen blockte Reicherts Wurf, doch Roth verzog ihren Ball und konnte nicht ihren ersten Treffer feiern. Aus ganz spitzem Winkel traf Vegué nun auch erstmals aus dem Spiel heraus, und die Blombergerinnen zeigten weiterhin die Coolness aus den bisherigen Minuten der zweiten Halbzeit. Auch wenn Reichert im Überzahlspiel aus dem Rückraum einnetzte, brachte das die Gastgeberinnen nicht aus dem Tritt. Njinkeu zeigte sich weiterhin aufmerksam und brachte auch den erneuten Abpraller an Kuske vorbei im Tor unter.

Die HSG reagierte weiterhin konsequent auf die Tore des THC – so auch Jacobsen, die die schnelle Mitte nutzte und auf 26:19 stellte. Und die HSG hörte einfach nicht auf: Mühlner und Rüffieux netzten ins verwaiste Tor ein. Dazu konnte Vegué nichts aus der Ruhe bringen, und die Blombergerinnen zogen 15 Minuten vor Schluss auf 30:21 davon. Die Thüringerinnen gaben aber nicht auf und kamen über Reichert und Nooitmeer noch einmal auf sieben Tore heran. Doch anders als noch in München blieb das Team von Steffen Birkner abgezockt und vergrößerte den Vorsprung durch Kühne wieder auf acht Treffer.

Zu Beginn der Crunchtime zeigten sich die Nelkenstädterinnen nicht mehr so treffsicher wie in den vergangenen 20 Minuten, doch auch der THC scheiterte weiterhin an Roth oder am Aluminium. Kühne beendete den Fluch mit ihrem siebten Treffer. Magnúsdóttir legte direkt nach und erhöhte erstmals auf zehn Tore beim 33:23. Den Heimsieg ließ sich die HSG nicht mehr nehmen, verteidigte die Tabellenspitze und fuhr die nächsten zwei Punkte ein.

Stimmen zum Spiel:

Steffen Birkner blickt auf den Heimsieg: „Ich möchte mich unheimlich für die Unterstützung bedanken. Das war eine tolle Atmosphäre. Wir haben im Super Cup unsere Lehren gezogen und über 60 Minuten eine tolle Abwehr gezeigt. Ich glaube, die wenigen Gegentore spiegeln die Qualität in der Abwehr wider, „Wir waren heute in Abwehr und Angriff viel aktiver und konnten hinten raus ins Tempo gehen. Wenn wir ein Tor kassiert haben, haben wir direkt mit einem eigenen Treffer reagiert“, fasst Nicole Roth die Partie zusammen.

Aufstellungen:

HSG Blomberg-Lippe: Veith, Lepschi, Roth; Rüffieux (2), Jacobsen (7), D. Magnúsdóttir (2), Kühne (8), Mühlner (3), Vegué (7), Jaron, Bucher, Tietjen, Hauf (1), E. Magnúsdóttir (1), Njinkeu (4)

Thüringer HC: Lövgren, Kuske; Nooitmeer (1), Hendrikse (2), Guariero (1), Niederweser, Petersen (2), Aizawa (5), Ott, Szabo, Reichert /11), Alarslan, Kuczora (1), Farago (2)

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