Flaschenhals wird immer enger

Sorgenvoller Blick von Youngster-Coach Matthias Struck. Sein Team hat vier Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz und hat zudem nun zwei schwere Spiele gegen Spitzenmannschaften der Liga vor der Brust.

Ferndorf (ruko). Nach der erwarteten Niederlage der Lemgo Youngster beim bisher verlustpunktfreien Ligaprimus TuS Ferndorf (14:30) wird der Flaschenhals für die Lemgoer im Bezug auf den Klassenerhalt immer enger, da Mitkonkurrent Aurich gegen Korschenbroich mit 23:21-Toren gewann und somit den ersten Nichtabstiegsplatz einnimmt, von dem die Lemgoer jetzt vier Punkte trennen. Und auch die nächsten Aufgaben, die die Struck-Mannen zu bewältigen haben, dürften alles andere als von Pappe sein.

 

Zwei schwere Gegner warten!

 

„Die Situation sieht für uns nicht gerade rosig aus, das wissen wir, umso wichtiger ist es jetzt, dass wir in den kommenden Aufgaben punkten“, ist HL-Coach Matthias Struck bewusst, dessen Team es in den anstehenden beiden nächsten Spielen erneut mit „Dicken Brocken“ aus der Liga zu tun hat. Am Samstag, 17. Februar, ist der Tabellenvierte HSG Krefeld um 18 Uhr zu Gast in der Lemgoer Gesamtschule. Am Samstag, 3. März, steht dann für die Lipper die schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellenzweiten TSV Bayer Dormagen an. „Krefeld stellt zwar eine sehr starke Truppe, die viele erfahrene Akteure in ihren Reihen hat, ist allerdings sicherlich nicht so stark wie Ferndorf einzuschätzen. Aber es hilft alles nichts. Wir sind nun im Abstiegskampf voll dabei und müssen erfolgreich sein, egal wie der Gegner heißt“, ist Struck bewusst, der hofft, dass er wieder mit mehr Leuten das Spiel gegen Krefeld bestreiten kann, als noch in Ferndorf, wo ihm letztendlich nur acht Feldspieler und ein Keeper zur Verfügung standen. Unter der Woche steigen Lukas Zerbe, Alexander David und Philipp Harnacke zumindest wieder ins Training ein. Ob sie dann für Samstag schon einsatzbereit sind, wird sich zeigen. Mit Unterstützung aus dem Bundesligateam, so die Tendenz, die Matthias Struck ausmacht, dürfte wohl auch nicht unbedingt zu rechnen sein. „Ich hoffe, wir können gegen Krefeld ähnlich auftreten wie uns das zu Beginn in Ferndorf gelungen ist. Doch nach dem guten Start sind uns dort dann zu viele individuelle Fehler unterlaufen, das gilt es zu verhindern“, so Struck, dessen Team in Hälfte zwei in Ferndorf aufgrund der Unterbesetzung sichtlich die Kräfte verließen.

Lemgo Youngsters: van den Beucken; Anzer (2), Brüggemeier (4/1), Engelhardt (1), Struck (5), Prüßner, Reitemann, Jebram, Geis (2).