Blomberg/Donop. Mit dem SC Borchen kam direkt am 1. Spieltag ein Favorit um den Titel ins beschauliche Eichenstadion nach Donop.  Trotz des torlosen Unentschiedens war das Spiel durchaus spannend und das 0:0 spiegelt den Spielverlauf sehr gut wider. Die Mannschaften neutralisierten sich oftmals im Mittelfeld und Großchancen waren auf beiden Seiten eher Mangelware.

Volle Konzentration auf das bevorstehende Spiel.

Daher dauerte es knappe 25 Minuten bis zur ersten richtigen Torchance als Pia Burzeja sich durch gutes Anlaufen den Ball ca. 20 Meter vor dem gegnerischen Tor erobern konnte und es leider zu genau meinte. Der Ball ging knapp unten links am Tor vorbei. Auf der gegenüberliegenden Seite kümmerte sich Melanie Gutsch um Borchens pfeilschnelle Valerie Heinrichs, was auch dringend notwendig war. Borchens Nummer zwölf sorgte immer mal wieder für gefährliche Aktionen, konnte aber in letzter Konsequenz nur einmal gefährlich auf das Donoper Gehäuse schießen. Auch sie verfehlte knapp.

Im der Halbzeitpause lobte Trainer Falk Ritter die Abwehrleistung, war aber mit den Spielaufbau seiner Schützlinge nicht in jeder Situation zufrieden. Hier forderte er mehr Konzentration. Ein noch aufmerksameres Passspiel wäre sicherlich hilfreich gewesen, um etwas mehr Entlastung zu erhalten.

Die zweite Hälfte ging ähnlich weiter wie zuvor. Das Spiel plätscherte so vor sich hin und die Mannschaft konnte sich nach 90 Minuten über den ersten Punkt im ersten Pflichtspiel freuen.

Der erste richtige Härtetest lässt sich also durchaus als gelungen bezeichnen und gibt positiven Aufwind für die kommenden Partien. Besonders freudig war, dass endlich wieder zu Null gespielt werden konnte und sich alle Spielerinnen gut in die Truppe integriert haben. Der Umbruch und der damit verbundene massive Verjüngungsprozess in der Mannschaft ist in vollem Gange und kann durchaus als gelungen bezeichnet werden.

Am kommenden Sonntag ist der SC um 13 Uhr beim SV Germania Stirpe zu Gast.

Frauen-Kreisliga:

Unerwartete Torflut

Die als FC III auflaufende  2. Mannschaft des Vereins bestritt ebenfalls ihr erstes Pflichtspiel in der Kreisliga. Gegen die SG Schweicheln konnte ein ungefährdeter 17:2 Sieg eingefahren werden. Bereits zur Pause führten die Mädels mit 8:1, weshalb munter durchgewechselt werden konnte und allen Spielerinnen viele Spielanteile zugute kamen. Betrachtet man, dass die Hälfte der Mannschaft noch nicht einmal volljährig ist, lässt sich in den nächsten Jahren doch auf einiges hoffen.

Einen Wermutstropfen gab es dennoch. Kapitänin Anna Kövari musste das Feld verletzt verlassen, nachdem sie umgeknickt war und ihr Knöchel binnen Sekunden die Größe eines Tennisballs annahm. Mannschaft und Trainer drücken die Daumen, dass es nicht allzu schlimm ist und wünschen  eine schnelle Genesung.