Leopoldshöhe/Asemissen (ruko). Es läuft weiterhin gut für Aufsteiger TuS Asemissen, der seinen vierten Sieg im fünften Ligaspiel einfahren konnte, daheim den TBV Lemgo, wenn auch etwas glücklich, mit 3:1-Toren schlug.

Asemissens Manuel Giebel traf zum 1:0 im Spiel gegen Lemgo.

„Wir sind natürlich im Augenblick mehr als zufrieden, genießen den Moment, wissen das Ganze aber einzuordnen. Lemgo, das müssen wir zugeben, hat das bessere Team gestellt. Wir waren aber effektiver im Nutzen unserer Torchancen. Spielerisch lief das heute bei uns nicht so rund wie in den vergangenen Partien“, so Asemissens Coach Carsten Skarupke, dessen Mannschaft in der 32. Minute nach einer tollen Kombination durch Manuel Giebel mit 1:0 in Führung gehen konnte. Nur zwei Minuten später Glück für die Hausherren, als Bal per Foulelfmeter nur den Pfosten des TuS-Tores  traf.

Nachdem Artur Esko nach der Pause zum 1:1 traf (52.), zog Lemgo ein regelrechtes Powerplay auf, ohne dabei aber zu einem Treffer zu kommen. Gleich dreimal musste in dieser Phase das Aluminium für die Asemisser retten. Aber auch der TuS kam zu Möglichkeiten. Eine davon nutzte Marius Seipt nach Vorlage von Tim Meier (78.) zum 2:1. In der 81. Minute sah ein Lemgoer die gelbrote Karte, dennoch versuchte der TBV weiterhin alles, um zu einem Torerfolg zu kommen, der ihnen dann aber letztendlich versagt blieb. „Ich glaube wir hätten heute noch stundenlang weiterspielen können und wären dennoch nicht zu einem weiteren Treffer gekommen“, so ein leicht frustrierter Lemgoer Coach Matthias Wölk, dessen Jungs in der 90. Minute noch das 1:3 durch Sascha Krencky hinnehmen mussten.

„Letztendlich ein glücklicher Sieg für uns. Wir hatten heute das Glück, das uns im Spiel gegen Jerxen fehlte“, so Carsten Skarupke.

Der nächste Spieltag:

TuS vs. Kastrioti – TBV vs. Höxter

Schon am heutigen Donnerstag ist der TuS Asemissen erneut in der Liga aktiv. Das Auswärtsspiel bei Mitaufsteiger FC Kastrioti Stukenbrock steht um 19.45 Uhr auf der Agenda. Kastrioti ist wie Asemissen gut in die Serie gestartet und hat zehn Pluspunkte vorzuweisen. „Wir sind gewarnt, wissen um die Qualität des FC. Ich erwarte einen heißen Tanz. Mit dem richtigen Matchplan hoffen wir etwas Zählbares aus Stukenbrock mitnehmen zu können“, so Skarupke, der auf seinen Goalgetter Marius Seipt verzichten muss, der privat verhindert ist.

Der insider-Tipp: Der TuS wird beim 2:2 einen Punkt aus Stukenbrock entführen.

Der TBV Lemgo hat nun zwei schwere Spiele vor der Brust, erwartet am Sonntag zunächst den SV Höxter, der vor der Serie mit zum engsten Titelanwärterkreis gezählt wurde, jüngst aber etwas überraschend daheim gegen Jerxen-Orbke mit 1:2 unterlag. Nach dieser Partie muss der TBV beim Ligaprimus TuS Lipperreihe antreten. „Sicherlich keine leichte Aufgabe, die uns da am Sonntag erwarten wird. Wir hoffen natürlich, dass es für uns im Spiel gegen Höxter ähnlich gut läuft wie in der vergangenen Saison, wo wir beide Spiele gegen den SV gewinnen konnten“, so Matthias Wölk, der wieder auf Süllwold, Schröder, Axt und Kötter bauen kann, die wieder einsatzbereit sind. Ausfallen werden aber Pries (Urlaub) und Schneidermann, der sich schwer am Knie verletzt hat.

Der insider-Tipp: Lemgo wird diese Partie mit 2:1-Toren gewinnen.