Heimnimbus wahren

SG-Trainer Matthias Wölk spielt mit seinem Team bisher eine klasse Saison. Am kommenden Sonntag ist ein Heimsieg gegen Sende angepeilt. Bisher ist die Sportgemeinschaft zuhause ungeschlagen und das soll auch so bleiben.

Schloß-Holte/Stukenbrock (ruko). Stark ersatzgeschwächt reiste Aufsteiger SG Hörstmar-Lieme zum Spitzenteam des VfB Schloß-Holte. Obwohl SG-Trainer Matthias Wölk mit Born, Siebert und Warkentin fast auf seine gesamte Kreativ-Abteilung verzichten musste, verkauften sich die Lemgoer Vorstädter in der Fremde prächtig, unterlagen am Ende nur mit 0:1-Toren beim Titelaspiranten.

Der Gegentreffer für die SG fiel früh, war auch unnötig, weil er durch einen vermeidbaren, individuellen Fehler zustande kam, den Klippenstein gnadenlos ausnutzte. In der 28. Minute hatte Matthias Wölk den Torschrei schon auf den Lippen. Thomas Pries war alleine vor VfB-Keeper Feim Statovci aufgetaucht, schloss auch ansprechend ab, doch Statovci überzeugte mit einer Wahnsinns-Parade. Insgesamt gestaltete sich die Partie in der Folgezeit, auch wenn mit Artur Esko in der 30. Minute der letzte gelernte Mittelfeldman im SG-Team verletzungsbedingt ausscheiden musste (Knöchel), mehr oder weniger ausgeglichen, wobei die Gastgeber ein wenig zielstrebiger auftraten.

Chancen auf beiden Seiten in Hälfte zwei. Die SG ärgerte den VfB immer wieder mit nadelstichartigen vorgetragenen Kontern und hatte dabei weitere gute Möglichkeiten durch Pries und Erdem zu verzeichnen. Es bleib aber beim 1:0 für die Gäste. Auch VfB-Coach Stefan Studtrucker zeigte sich angetan vom Auftritt der Gäste und sparte nicht mit Lob. „Am Ende hat der VfB sicherlich nicht ganz unverdient gewonnen, doch vielleicht wäre eine Punkteteilung in diesem Spiel gerechter gewesen. Wenn wir komplett gewesen wären, wäre heute mehr für uns drin gewesen“, so Wölk.

Der nächste Spieltag:

Hoffen auf Esko

 

Mit fast voller Kapelle geht es für die SG am kommenden Sonntag daheim gegen den Tabellenvorletzten SW Sende, der konnte allerdings am vergangenen Spieltag seinen ersten Dreier beim 2:1-Sieg gegen den SV Avenwedde einfahren. „Wir sind natürlich gewarnt, dennoch wollen wir auch gegen Sende unseren Heimnimbus wahren, zuhause weiterhin ungeschlagen bleiben. Drei Punkt sind angepeilt“, so ein selbstbewusster Matthias Wölk, der hofft, dass sich Artur Eskos Verletzung am Knöchel als nicht so schlimm herausstellt und Esko am Sonntag wieder auflaufen kann. Born, Siebert und Warkentin werden wieder dabei sein.

Der insider-Tipp: Die SG hat in den vergangenen Spielen bewiesen, dass sie gegen jedes Team aus der Liga mithalten kann. Für Sende wird an der Magdeburger Straße nichts zu holen sein.