Ikone des TSV Kirchheide hört auf: Pro Mille

Lemgo (pame). Eine Ära beim TSV Kirchheide neigt sich dem Ende zu. Mit Tobias Mielewczyk alias ‚Mille‘ zieht sich der langjährige Betreuer der Westhang-Kicker zurück. Der Insider und Weggefährten blicken zurück auf Jahre der bedingungslosen Hingabe, Schweiß, Tränen und einer latenten Vereinsbrille.

Bildquelle: TSV Kirchhheide
Mit Tobias Mielewczyk alias ‚Mille‘ zieht sich der langjährige Betreuer der Westhang-Kicker zurück.

Im Jahre 2011 übernahm ein bis dahin unbeschriebenes Blatt den Posten als Betreuer der zweiten Mannschaft des TSV Kirchheide. Tobias ‚Mille‘ Mielewczyk nahm sich an, seinem Herzensverein etwas zurückzugeben, gar den 07. Tag über Jahre vollends in den Dienst des TSV Kirchheide zu stellen. Ob Abstieg, Aufstieg oder auch der Sieg im Kreispokal, während der Amtszeit des glühenden Arminia-Fans gab es gemeinsame Niederlagen zu verdauen und Siege feuchtfröhlich zu begießen.

Michael Rottmann, ehemaliger Trainer des TSV Kirchheide II:

„Leider habe ich Mille bereits nach einem Jahr an die Erste verloren. Er war immer mit dem Herzen dabei, lautstark an der Seitenlinie, teilweise auch zu laut. Er hat das Drumherum organisiert und wahnsinnig starke Choreos initiiert. (Verweis auf die Videos bei Youtube: TSV Kirchheide Choreo 2015, TSV Kirchheide LZ Cup 2015 Choreo).

Christian Starke, Spieler TSV Kirchheide II sowie ehemaliger Trainer TSV Kirchheide:

„Wie gerne verfasse ich Loblieder… aber wenn es einer verdient hat, dann sicherlich Mille. Viel wichtigere Menschen im Verein gibt es nicht. Ich erinnere mich an überragende Trainingslager in Reinshagen, viele Arbeiten am Sporthaus, Planen der Choreos und so weiter. Manche Entscheidung kamen ihm nicht immer richtig vor und hatte dank der Vereinsbrille manchmal eine nicht immer ganz ruhige Sicht auf die Schiedsrichterentscheidungen. Es gibt ja den eigentlich nicht ganz so schönen Satz ‚Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht‘, jetzt ist es auch mal Zeit, dass er an sich denkt. Ich wünsche ihm nur das Beste.“

Andre Plass, ehemaliger Trainer TSV Kirchheide:

„Mille ist immer ein wichtiger Bestandteil der Truppe gewesen, er konnte motivieren, aber auch mal den ein oder anderen verbaler Natur zurechtstutzen. Ich habe ihn immer als ehrlichen und loyalen Partner an der Seitenlinie erlebt, schade das aufhört.“

Carsten Schulze, aktueller Trainer TSV Kirchheide:

„Ich bin ja erst seit zwei Jahren im Verein, aber Mille verkörpert eine Generation, die es so leider immer wenige gibt. Er hat mich zwei Jahre unterstützt und wird fehlen. Ich hoffe es ist nur eine Auszeit und er kommt mit aufgeladenem Akku irgendwann wieder zurück.“

Christopher Reineking, Co-Trainer TSV Kirchheide:

„Mille ist immer der erste auf dem Sportplatz gewesen, ob Bälle, Eckfahnen, Tornetze, Verpflegung…er hat alles vorbereitet. Seine Verlässlichkeit ist sicherlich seine große Stärke. Die größte Schwäche ist vielleicht auch die große Verbindung zum Verein. Wenn jemand nicht im Sinne des TSV entscheidet, erzürnt ihn das.“

An dieser Stelle wünscht auch der sportinsider für die Zukunft alles Gute und auf ein baldiges Wiedersehen.

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