Indiaca WM: Lippische Teilnehmer super erfolgreich

Das Mixed-Team, das den Titel holte. Sitzend Fabian Pfitzner und Johanna Bejer.

Lippe. Mit Gold und Silber im Gepäck kehren die lippischen Indiaca Teilnehmer und Teilnehmerinnen der CVJM SG Sylbach/Pivitsheide von den Indiaca Weltmeisterschaften aus Luxemburg zurück, die im August ausgespielt wurden. Austragungsort in Luxemburg war das Sport und Eventcentrum National Sporting and Cultural Center in Kirchberg, besser bekannt als Coque, indem schon viele internationale Sportevents veranstaltet wurden.

Von der SG waren mit Kai Friedrich Wehmeier (Männer Senioren), Jonas Pfitzner (Männer), Johanna Bejer und Fabian Pfitzner (Mixed), sowie Melina Pivit und Johanne Gessner (Frauen) als Spieler und Spielerinnen in den verschiedenen Nationaladern berufen. Außerdem war mit Marc-Philipp Geßner erneut ein verantwortlicher Trainer der SG als Coach bei der Nationalmannschaft der Frauen aktiv am Spielfeldrand.

Traum ging in Erfüllung

Für Kai Friedrich Wehmeier ging ein Traum zum Ende seiner Zeit als aktiver Spieler mit der Nominierung in den Nationalkader Männer Senioren in Erfüllung. Mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft im Team der Männer Senioren, gegen den Gastgeber Luxemburg, ein absoluter Höhepunkt in seiner sportlichen aktiven Zeit.

Bei Fabian Pfitzner und Johanna Bejer, beide im Mixed Kader berufen, ging es um die Titelverteidigung. Auch das Mixed Team spielte sich in das Finale, das verdient gegen Estland gewonnen wurde. Für Fabian Pfitzner, der schon bei der letzten WM im Mixed Team spielte, damit die zweite Goldmedaille bei einer WM. Genauso die Freude bei Johanna Bejer die erstmalig einen WM Titel gewinnen konnte.

Für Jonas Pfitzner als Nachwuchsspieler der CVJM SG war schon die Nominierung im Kader der Männer ein toller Erfolg. Leider reichte es im Finale gegen Estland nicht für den Titelgewinn. Aber ein zweiter Platz bei einer WM wohl ein weiteres Highlight in der jungen Spielerlaufbahn.

Bei den Frauen hat der Trainer Marc-Philipp Geßner gerne auf zwei Spielerinnen, Johanne Geßner und Melina Pivit, aus dem eigenen Verein gebaut. In einer starken Konkurrenz mussten sich die Frauen erneut, wie bei der letzten WM, dem Team aus der Schweiz geschlagen geben. Für Johanne Geßner mittlerweile die dritte Platzierung auf dem Podest bei einer WM. Für Melina Pivit als Nachwuchsspielerin der SG die erste Berufung in den Nationalkader und gleich der Gewinn einer Silbermedaille bei einer WM. Die WM endet am letzten Abend mit einer Players Night, an dem alle Verantwortlichen, sowie Spieler und Spielerinnen ausgelassen feiern konnten.