Ironman in Hawaii: Körner-Downes dabei

Hawaii. Salzwasser, glühende Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit, nicht enden wollende Highways, heißer Asphalt, Lava und Wüste – das ist der Mythos Hawaii – das ist Ironman World Championship Hawaii in diesem ganz besonderen Jahr 2023. Denn es war nicht nur so, dass vor 40 Jahren der 1. Ironman auf Hawaii stattfand, sondern es war auch das Jahr in dem zum 1. Mal nur Frauen auf Hawaii starteten. Monika Körner-Downes vom Tri Team TG Lage war zu diesem historischen Datum im Oktober dabei.

„Nicht nachdenken!“

Monika´s Strategie – nicht nachdenken – machen – durchziehen – finishen. Für Gedanken wie „ich kann nicht mehr“ – „was tue ich hier“ – sollte an diesem Tag kein Platz sein. Um 6.30 Uhr waren die Profifrauen auf die Strecke gegangen und 15 Minuten später fiel für Monika der Startschuss auf die 3,8 km Schwímmstrecke  – 1,9 km ins offene Meer und 1,9 km wieder zurück zum Pier. Auch bei den Frauen bekam die Lipperrin mal den ein oder anderen Arm oder Fuß ab, aber nach 1.50 Stunden stieg sie aus dem Wasser. Salzwasser abspülen, Radbeutel schnappen, Radschuhe anziehen, Helm aufsetzen, Rad zur Linie schieben und ab ging es für Monika auf die 180 km Radstrecke mit ca. 1.700 Höhenmetern bei 34 Grad Hitze auf heißem Asphalt. 90 km immer geradeaus auf dem Highway von Kona nach Hawi – rauf – runter – rauf – runter und 90 km zurück nach Kona einsam durch die Lava-Wüste.

Monika Körner-Downes auf der Radstrecke.

Bei Kilometer 50 und 140 das Highlight – ihr Mann Mike und das Hannes Team feuerten die wie auf einer Perlenkette hintereinanderfahrenden Athletinnen lautstark mit Musik und Kuhglocken an. Die letzten 10 km auf der Radstrecke, die parallel zur Laufstrecke verlief, zog sich nochmal wie Gummi, doch dann nach 7.59 Stunden konnte Körner-Downes – etwas benommen von der Hitze – vom Rad steigen. Rad abstellen, Laufbeutel schnappen, kurz verschnaufen und etwas trinken, Laufschuhe anziehen, Startnummer umbinden, Kühlstirnband anlegen und dann… loslaufen? Ups – da wollten die Beine so gar nicht mitmachen und es schien unvorstellbar noch 42 km zu laufen. Doch Monika Körner-Downes wäre nicht Monika Körner-Downes wenn sie es nicht zumindest versuchen würde. Und tatsächlich fand sie recht schnell in ihren Laufrhythmus und für sie hieß es: laufen, laufen, laufen… . Erst 6 Kilometer Richtung Süden, die Motivation von Bekannten aufnehmend und wieder Richtung Kona, die Palani Road mit ca. 10% Steigung hoch und wieder auf den Highway. Hier wurde sie von Mike erwartet, der sie anfeuerte mit „Power Körner weiter so“ und dem Stimmungsnest mit DJ vom Hannes-Team. Nach ca. 24 Kilometer ging es zum Energy Lab ab in völliger Dunkelheit, und wieder zurück, bei Kilometer 30 wieder auf den Highway und dann immer noch 10 Kilometer geradeaus und vorbei an anderen Athletinnen im Laufschritt. So konnte sie Platz um Platz weiter gut machen. Dann ging es die Palani Road wieder runter – langsam damit es keine Krämpfe gab, um dann noch eine Schleife in Kona zu laufen. Und dann endlich endlich das Ziel – Monika ließ sich ordentlich feiern – denn sie hatte schließlich den härtesten Triathlon der Welt gefinisht – und verdient hieß es für sie: „You are an IRONMAN“

15.26 Stunden unterwegs

Mit der sechsbesten Laufzeit in ihrer AK 65 lief sie den Marathon in 5.16 Stunden. Insgesamt benötigte sie 15.26 Stunden und belegte den 17. Platz von den fast 50 gestarteten Frauen. Stolz wurde sie von ihrem Mann in die Arme genommen. Denn dies war für beide ein ganz besonderes Erlebnis. Traum erfüllt.    

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