JHV des VfL Lieme – Ordentlicher Mitgliederzuwachs

Versammlung außerordentlich gut besucht

Lemgo/Lieme. Außerordentlich gut besucht war die diesjährige Jahreshauptversammlung des VfL Lieme. Über 70 Mitglieder des Vereins fanden sich im Saal des Liemer Kruges ein, um sich über das vergangene Sportjahr in Form von Berichten und Zahlen informieren zu lassen.

Bildquelle: VfL Lieme
Die geehrten Vereinsmitglieder, eingerahmt von Timo Lenniger (2. v.r.) und Werner Fritzensmeier (rechts, Kreisvors. FLVW Kreis Lemgo) sowie Liemes 1. Vorsitzender Benno Beermann (links).

„Wenn bei einer JHV zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden müssen, ist das ein Zeichen für eine gute Vereinskultur und engagierte Mitglieder. Wir freuen uns sehr“, mit diesen Worten begrüßte Liemes erster Vorsitzende Benno Beermann die Versammlung.

Zunächst galt es langjährige Mitglieder mit großen Präsentkörben zu Ehren. Monika Rotschäfer und Ursula Vogt wurden für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Ernst August Starke 70 Jahre im Verein

Besonders viel Beifall für 60 Jahre im Vfl Lieme gab es für Regina Schremmer, Helga Hose, Christa Brauchler, Elisabeth Sturhahn und Jobst Lenniger. Sogar seit 70 Jahren hält Ernst August Starke dem Verein die Treue. Er wurde ebenso wie die Vereinsikonen Karin Friedrichsmeier Heinz Bergmann zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Werner Fritzensmeier zu Gast

Doch damit der Ehrungen nicht genug. Für diesen Abend hatte der Vorstand einen prominenten Gast geladen. Werner Fritzensmeier, der Vorsitzende des FLVW Kreises Lemgo, gab sich die Ehre, um Verbandsehrungen durchzuführen und ein paar freundliche Worte an die Mitglieder zu richten. In seiner Rede zeigte er sich zunächst hoch erfreut über die große Beteiligung der Vereinsmitglieder bei dieser Versammlung. Dann stand sein Herzensthema, das Ehrenamt und der hohe gesellschaftliche Wert einer gesunden Vereinskultur im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Anschließend überreichte er Ehrenurkunden für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit an Karin Friedrichsmeier, Steffi Gasch, Jürgen Gronemeier, Frank Stösser, Horst Peter Hose und Friedrich Stukenbrok.

Abschließend stand Regina Schremmer nochmal im Rampenlicht. Die Liemer Ausnahmesportlerin hatte zum SECHZIGSTEN Mal das Sportabzeichen in GOLD absolviert. Herzlicher Beifall der Versammlung und ein großer Blumenstrauß vom Vorstand zeugten von höchster Anerkennung.

Der Rückblick des Vorstandes, auf das kulturelle Engagement des Vereins, war von vielen tollen Veranstaltungen gespickt. Der gemütliche Seniorennachmittag im März 2024 bei Kaffee und Kuchen und mit einer fantastischen musikalischen Unterhaltung durch den Liedermacher David Lüpke war ein voller Erfolg. Das Familienfest mit Flohmarkt im Mai wurde hervorragend angenommen. Dank der vielen gebotenen Aktionen und Spielmöglichkeiten für die Kinder über 30 Flohmarktständen und einer attraktiven Tombola tummelten sich bei bestem Wetter so viele Menschen auf den Sportplatz, dass die Helfer beim angebotenen Catering an ihre Leistungsgrenzen kamen. Auch beim Oktoberfest 2024 meinte es Petrus gut mit den Liemern. In einem toll geschmückten Partybereich rund um das Sporthaus, haben viele Gäste bis in die späten Abendstunden ausgelassen gefeiert.

Spürbarer Aufschwung

Die Jahresberichte des Vorstandes und der einzelnen Sportabteilungen spiegelten einen spürbaren Aufschwung im Verein wider. Geschäftsführer Sebastian Stösser und Kassenwart Louis Grinder konnten trotz deutlich gewachsener finanzieller Belastungen von einer stabilen Kassenlage und einem ordentlichen Mitgliederzuwachs berichten.

Die Tischtennisabteilung meldete den erneuten Aufstieg von Team 1 in die 1.Bezirksklasse und hier aktuell einen stabilen Tabellenplatz. Auch Team 2 absolviert eine Spielklasse tiefer eine tolle Serie und liegt nach der Hälfte der Spielzeit auf Platz 2. Bis zu 15 Kinder und Jugendliche finden sich mittwochs regelmäßig zu den Trainingsabenden in der Liemer Turnhalle ein. Angesichts der gemischten Altersstruktur ist dennoch leider kein Wettkampf-Spielbetrieb möglich.

Die Turnabteilungen berichteten von einem kontinuierlichem Übungsbetrieb. Sowohl bei den Turnseniorinnen als auch den Turngruppen der jüngeren Damen ist die Halle stets gut gefüllt.

Starker Zusammenhalt

Beachtenswert sei hier zudem der starke Zusammenhalt und das Interesse an gemeinsamen kulturellen Aktionen. Häufig stehen Musical/Theaterbesuche, Wanderungen und Radtouren auf dem Programm.  Das Kinderturnen wird in zwei Altersgruppen von bestens geschulten Übungsleiterinnen angeboten und ist zu einem echten Leuchtturmprojekt des VfL geworden, alle Gruppen sind sehr gut besucht.

Die Fußballfrauen spielen ihre dritte Saison in der Bezirksliga. Die Vorjahressaison konnte auf einem beachtlichen 4ten Platz abgeschlossen werden. Vor der Spielzeit 24/25 kam es zunächst zu einem Trainerwechsel. Die Aufstiegstrainer Guide Weber und Martin Schade mussten leider aus privaten Gründen ihre Tätigkeit beenden. Ihre hervorragende Arbeit wurde nochmals ausdrücklich gewürdigt. Mit ihrem neuen Trainer Heiko Stuke belegt das Team aktuell einen mittleren Tabellenplatz.

Aufstiegskampf

Mit sogar drei Teams ist der Herrenfußball des VfL Lieme im Spielbetrieb unterwegs. Alle Mannschaften kämpfen in der Kreisliga C um Punkte. Auch wenn Team 2 und 3 untere Tabellenplätze belegen, ist die Beteiligung beim Training und den Spieltagen bemerkenswert. Alle Spiele konnten mit „voller Kapelle“ absolviert werden. Team 1 steht, wie schon letzte Saison, mit an der Tabellenspitze und kämpft um den Aufstieg in die Kreisliga B.

Bildquelle: VfL Lieme
Der bestens gefüllte Saal des Liemer Kruges.

Am Ende der Veranstaltung berichtete der Vorstand dann über den aktuellen Stand der angestrebten Sanierung des Sporthauses. Hier hatte sich die Stadtverwaltung Lemgo für ein vom Land NRW ausgelobtes Förderprogramm beworben. Die gute Nachricht war natürlich die Bewilligung des Antrages und die Zuteilung der beantragten Fördergelder durch die Regierungspräsidentin. Die weniger schöne Nachricht war allerdings die Mitteilung, dass es im schlechtesten Falle, lediglich zu einer Renovierung im aktuellen Bestand kommen könne.

Dass es bei einer kalkulierten Bausumme von ca. 800.000 Euro möglicherweise keine räumlichen Verbesserungen/Vergrößerungen geben könnte, stieß auf absolutes Unverständnis der Mitglieder. Die beiden Umkleiden reichen für den aktuellen Spiel- und Trainingsbetrieb seit Jahren nicht mehr aus und sind mit nur ca. 14 Quadratmetern – für jeweils mindestens 16 Spielerinnen/spieler – viel zu klein. Um durch die Baumaßnahme zeit- und bedarfsgemäße Bedingungen zu erreichen, sei der Vorstand aktuell in intensiven, leider auch sehr zähen und anstrengenden Gesprächen mit den zuständigen Behörden. Angestrebt wird ein Baubeginn im Februar 2026.

Abschließend hatten sich die anwesenden Mitglieder, auch für ihre intensive Beteiligung an der Versammlung die ausgelobte Runde Freibier redlich verdient.

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