Jugend forscht bei den DonVoß-Frauen

Das neuformierte Team des FC Donop/Voßheides ist mit einem Sieg in die Spielzeit gestartet.

Lemgo/Voßeide/Donop. Das Damenteam des FC Donoß/Voßheide musste zum Saisonende fünf Abgänge verkraften, zudem hat Obfrau Marina Niemeier ihre aktive Karriere beendet. Durch die Neuzugänge ist der Kader aber in etwa gleich groß geblieben. Neben der schon erfahrenen Torfrau Deborah Zaus, die vom TuS Eichholz-Remmighausen gekommen ist, setzt der Verein ganz auf die Jugend: Felina Anke (17) und Luise Henjes (16) kommen aus der eigenen B-Juniorinnenmannschaft. Jana Schneuing (16) hat vorher noch bei den Jungs in Diestelbruch-Mosebeck gespielt. Marina Sajan (17) war schon für den SC Bad Salzuflen und den Herforder SV aktiv. Ganz neu dabei ist Torhüterin Marina Zari (21), die aus Griechenland stammt und in Deutschland schon in Wiedenbrück aktiv war.

FC-Trainer Roy Wangert möchte mit seinem Team natürlich wieder oben mitspielen und dabei die jungen Kräfte behutsam heranführen. Im Kreispokal meinte es die Losfee mit dem FC leider nicht so gut. Gegen den Westfalenligisten Herforder SV zog man mit 0:2 den Kürzeren. Am letzten Sonntag stand nun das erste Meisterschaftsspiel in der Bezirksliga gegen den TuS Langenheide an.

Geburtstagskind Lara Richts trifft

Am Ende hieß es 2:1 (1:1) für die FC-Damen und es standen die ersten drei Punkte der neuen Saison zu Buche. Doch so richtig zufrieden wirkte FC-Coach Roy Wangert nicht, denn er hatte einiges zu kritisieren am Auftritt seiner Mannschaft, was er am Ende auch kundtat bezüglich Laufbereitschaft und Passgenauigkeit, was natürlich eng miteinander zusammenhängt. Doch das Gegenteil ist genauso richtig. Der FC machte die erste halbe Stunde ein gutes und schnelles Spiel, hatte die totale Spielkontrolle und ging nach 22 Minuten durch einen abgeklärten und feinen technischen Auftritt von Geburtstagskind Lara Richts in Führung. Durch engagiertes Zweikampfverhalten wurden zahlreiche Bälle erobert. Doch konnte Langenheide bei ihrem allerersten Vorstoß in der 30. Minute nach einem Blackout in der FC-Defensive ausgleichen. Danach schien der Faden irgendwie gerissen. Die Fehlpässe häuften sich, da die FC-Spielerinnen sich zu wenig in die freien Räume bewegten, dadurch die Anspielpartner fehlten und der Ball zu oft wieder beim Gegner landete, der Spiel nun ausgeglichener gestalten konnte.

Doch nach einer entsprechenden Kabinenansprache zur Halbzeit wurde es dann tatsächlich allmählich wieder besser. Langenheide kam kaum noch gefährlich vor das gegnerische Tor, da die FC-Abwehr nun wieder aufmerksamer agierte. Es gab auf Seiten des FC auch durchaus eine Reihe sehr sehenswerter Spielzüge, auch wenn der finale Pass nicht immer gelingen wollte. Was jedoch blieb war der Chancenwucher, den die FC-Frauen betrieben, denn die Gelegenheiten hätten auch für 6-8 Tore gereicht. So gab es beispielsweise schon im ersten Durchgang einen Lattenknaller der sehr fleißigen Nele Grauert, kurz vor Schluss hätte Jessica Hofmann auf 3:1 erhöhen können. Sie setzte den Ball aber aus 7 Metern freistehend neben das Tor. Daher wirkte der Siegtreffer des FC in der 73. Minute wie eine Erlösung: Melanie Gutsch hatte eine Ecke hereingebracht und in dem Gewusel vor dem Tor stand Charlotte Meier goldrichtig, um den Ball über die Linie zu drücken.

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