Leos unterliegen im Spitzenspiel dem SC Extertal

Plöger: „Fehlerfestival!“

Bösingfeld (ruko). Fußballerisch war es sicherlich keine Glanzleistung, die die Teams im Spitzenspiel der Liga zwischen dem gastgebenden SC Extertal und dem TuS Leopoldshöhe auf die Platte brachten. Dennoch sahen die Besucher am Bösingfelder Hackemak eine unterhaltsame Partie mit gleich neun Toren. Sechs davon schoss der Gastgeber, drei die Leos, die durch diese Niederlage ihre Spitzenposition an die Gastgeber abgeben mussten.

Sprunggewaltig: Extertals Kevin Elsner feiert mit Oguzhan Cevik (l.) seinen Treffer zum 1:1.

Schon nach drei Minuten ging der Gast nach einem direkten Freistoß, den TuS-Trainer Jan Plöger in die Tormaschen beförderte, mit 1:0 in Führung. SC-Goalgetter Thomas Elsner konnte zum 1:1 ausgleichen (15.). Lorenz (19.) schoss den TuS erneut in Front. Wieder war es Elsner (28.) der ausgleichen konnte. Diesmal per Elfmeter nach Foule an Leskowitz. Niklas Meier schoss die erste Führung für den SC heraus (42.).

Nasch dem Wechsel erhöhte Matijevic per direktem Freistoß auf 4:2 (47.). Plöger verkürzte per Kopf auf 4:3 (56.). Als erneut Kevin Elsner zuschlug (74.), war der Käse in diesem Match gegessen.  Dennis Meier (82.) stellte den 6:3-Endstand her.

„Matchplan ist aufgegangen!

„Es war ein sehr intensives Spitzenspiel. Unser Matchplan ist aufgegangen und mein Team hat mit Leidenschaft und Willen den Sieg verdient eingefahren. Fußballerisch können wir es natürlich besser, aber heute haben wir als Team einen Weg genutzt, der zum Erfolg beigetragen hat. Kompliment an meine Mannschaft“, so ein zufriedener SC-Coach Thomas Elsner.

TuS-Spielertrainer Jan Plöger wird hier von Robin Dreier (l.) und Oguzhan Cevik hart in die Zange genommen. Den darauffolgenden Freistoß setzt Plöger zum 1:0.

„Letztendlich ein kleines Fehlerfestival auf beiden Seiten, wobei wir noch mehr Fehler als der SC produziert haben. Wenn man drei Tore im Extertal schießt, sollte man eigentlich etwas mitnehmen, doch aufgrund unserer katastrophalen Defensivleistung haben wir diese Möglichkeit verschenkt. So hat der SC am Ende verdient gewonnen“, so Leo-Coach Jan Plöger.

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