Letztes DonVoß-Aufgebot bringt ein 0:0 über die Zeit

Voßheide/Lemgo. Eigentlich hätten es für die DonVoß-Frauen drei Punkte sein sollen in diesem wichtigen Spiel gegen den Herforder SV Borussia Friedenstal II, einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Jedoch standen die Vorzeichen diesmal alles andere als günstig, da FC-Coach Roy Wangert sich unter der Woche mit einer immer länger werdenden Krankenliste konfrontiert sah. Aus der zuletzt erfolgreichen Mannschaft standen ihm am Ende gleich fünf (!) Spielerinnen nicht zur Verfügung und die nicht ganz fitte Jana Schneuing sollte eigentlich nur 2 x 20 Minuten spielen. So endet die Partie mit einem 0:0-Remis.

Bildquelle: FC Donop/Voßheide
Dieser FC-Freistoß wird Beute der Herforder Torhüterin.

 Nachdem der Herforder SV der Bitte um eine Spielverlegung unter Hinweis auf seine unter der Woche nicht einsetzbaren Studentinnen nicht entsprochen hatte, musste also überlegt werden, was überhaupt noch ging, um eine Mannschaft aufs Feld zu schicken. Schließlich erklärte sich Ex-Kapitänin und -Obfrau Marina Niemeier bereit aufzulaufen, obwohl sie eigentlich ihre Schuhe schon an den Nagel gehängt hatte. Ferner bot der Coach Torfrau Marina Sajan als Sturmspitze (!) in der Startelf auf. In den letzten 20 Minuten kam sogar noch die dritte Torfrau Marina Zari als Feldspielerin zum Einsatz für die völlig erschöpfte Paulina Lödige, die zuletzt kaum trainiert hatte.

Nachdem schon in der zweiten Minute Maria Ertner und Marina Sajan beinahe das Führungstor geschossen hätten, diktierte der Gast aus Herford danach erwartungsgemäß das Spielgeschehen, ohne jedoch wirkliche Torgefahr auszustrahlen. Zu mehr als ein paar Weitschüssen, die das Tor aber verfehlten, reichte es nicht.  Die FC-Frauen warfen sich in alles rein und hatten sogar mit zwei aussichtsreichen Freistößen weitere Gelegenheiten.

Nach der Pause musste zu allem Übel auch noch FC-Außenverteidigerin Luise Henjes, die bis dahin ein super Spiel gemacht hatte, verletzt passen. Herford übernahm nun noch mehr das Kommando, während man auf FC-Seite langsam die Kräfte schwinden sah. Trotzdem hätte es sogar noch zum Führungs- und evtl. Siegtreffer für den FC reichen können: Janina Thermann hatte – allein auf die Torfrau zulaufend – gleich zwei Mal die Chance dazu, doch verfehlte sie jeweils knapp. Der Druck auf das FC-Tor wurde nun immer größer und die Mannschaft musste kräftemäßig über sich hinausgehen, um den Ball immer wieder aus der Gefahrenzone zu bringen. Dies werden auch die Zuschauer gespürt haben, denn nach dem erlösenden Abpfiff gab es für das 0:0 verdienten Applaus von den Rängen.

„Stolz auf meine Mannschaft!“

FC Coach Roy Wangert: „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft, wie sie unter solch schwierigen Umständen hier alles gegeben hat. Ein großes Dankeschön auch an Marina Niemeier, die das nach so langer Spielpause wirklich gut gemacht hat – und an meine beiden Torhüterinnen, die heute im Feld spielen mussten und ihr Bestes gegeben haben Wir wollten Herford als direkten Konkurrenten auf Abstand halten. Das ist gelungen – und wir wollten auch im vierten Spiel in Donop in diesem Jahr ungeschlagen bleiben. Auch das hat funktioniert. Jetzt heißt es Wunden lecken, und für die Kranken und Verletzten – regenerieren!“

Zum Glück für den FC ist jetzt Osterpause. Danach kann die Mannschaft wieder anders aussehen. Nächster Gegner ist am 27. Aprol RW Rehme (auswärts), die überraschend Werther mit 4:1 besiegen konnten.

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