„Mein Team hat dazugelernt!“

Lemgo (ruko). Ein superspannendes und äußerst interessantes Bezirksligaspiel mit viel Stimmung wurde den Besuchern bei der Partie zwischen dem TBV Lemgo und Bezirksliga-Aufsteiger FC Kastrioti Stukenbrock auf dem Jahnplatz geboten, dass der TBV hauchdünn mit 1:0-Toren gewann. Für beste Stimmung sorgten in erster Linie die zahlreich mitgereisten Fans des FC, die ihre Mannschaft über die 90 Minuten leidenschaftlich unterstützten. „Das war schon imponierend, wie die Anhängerschaft des FC ihre Truppe, wenn auch teilweise sehr heißblütig, unterstützten, sich dabei aber, und das besonders nach der Partie, immer fair verhielten. Solche Fans machen Spaß“, freute sich auch TBV-Trainer Matthias Wölk über die Stukenbrocker Fankultur, auch wenn in Hälfte eins ein FC-Fan auf den Platz stürmte und den Schiri nach einem Lemgoer Foulspiel belehren wollte, ohne dabei aber aggressiv zu werden.

Nach dem Schlusspfiff fiel TBV-Trainer Matthias Wölk, der von Lemgos Abteilungsleiter Mathias Hildebrandt beglückwünscht wird, sichtlich ein Stein vom Herzen.

Lemgo hatte die Partie in Hälfte eins zunächst im Griff und ging durch Selim Blagajcevic verdient in der 15 Minute mit 1:0 in Führung. In der 35. Minute hatte Artur Esko das 2:0 auf dem Fuß, doch er konnte das Spielgerät nicht unterbringen.

Nach dem Wechsel setzte der technisch starke Gast zu einem Sturmlauf an und Lemgo hatte nach vorne hin nicht mehr viel zu bieten. Mit viel Geschick und ein wenig Fortune konnte der TBV seine Führung verteidigen, obwohl die Gäste sicherlich aufgrund der zweiten Hälfte einen Treffer verdient hätten. „Ich denke, wir haben das heute taktisch gut gemacht. Meine Mannschaft hat zudem dazu gelernt, lässt sich nicht mehr so leicht aus der Fassung bringen, ist zu einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen, was uns in diesem Match zugutegekommen ist“, so Wölk weiter. 

Der nächste Spieltag:

„Stiewe in den Griff bekommen!“

Am kommenden Sonntag ist der TBV beim TuS Bad Driburg zu Gast, der am vergangenen Sonntag mit 3:1-Toren in Jerxen-Orbke gewinnen konnte. „Keine leichte Aufgabe, die uns da erwartet. Wichtig wird dabei auch sein, dass wir TuS-Torjäger Patrick Stiewe in den Griff bekommen, der von Dringenberg zum TuS zurückgekehrt ist“, so Wölk, der zumindest einen Punkt aus der Fremde mitnehmen möchte. Thomas Pries (Beruf) wird fehlen. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Arno Warkentin, Jasper Süllwold und Artur Esko.   

Der insider-Tipp: Lemgo wird nicht mit leeren Händen aus Driburg zurückkehren, zumindest einen Punkt ergattern.