Blomberg-Großenmarpe. Die Sportplatz Umzäunung in Großenmarpe hat eine lange Vorgeschichte: nachdem zunächst die Turnhalle in Großenmarpe durch die ehemals selbständige Gemeinde errichtet und am 10. Januar 1966 eingeweiht wurde, war die Gemeindekasse für weitere sportliche Belange auf dem verständlicherweise leer.
Bildquelle: Gustav Bunte
Im Antrag des Turnvereins Großenmarpe-Erdbruch auf Gewährung eines Zuschusses aus Mitteln der Landesregierung für die Anlagen von Sporteinrichtungen vom 23. Juli 1966 wird die Notwendigkeit der Renovierung der Sportplatz Umzäunung wie folgt begründet und bewilligt: „Die aus Holz bestehende Sportplatz Umzäunung aus dem Jahre 1949 ist infolge Witterungseinflüsse morsch und teilweise schon zerfallen. Der Holzzustand schließt eine Reparatur aus“. Durch entsprechende Eigenleistungen der TVG-Vereinsmitglieder ist das noch vorliegende Angebot der Firma Gerhard Nitschmann Metallbau zur Sportplatz Umrandung aus Rohr (60,3 x 3,65 mm) mit Gesamtkosten in Höhe von 2.442,50 DM noch im selben Jahr (1966) umgesetzt worden. Einen sehr genauen Aufschluss liefert hierzu das TVG-Vereinsarchiv an der Bergstraße in Großenmarpe.
Die MRT-Gruppe Großenmarpe – unter der Regie von Teamleiter Jürgen Kohring – hatte sich kürzlich die Sanierung der Umzäunung, einschließlich einiger defekter Betonpfähle, und der Tribüne auf die Fahnen geschrieben. In rund achtzig (!) ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurden Umzäunung und Tribüne gesäubert und mit „Herbol-Protector Mix“ im doppelten, fachgerechten Farbanstrich aufgehübscht.Vorangegangen war eine ausführliche Farbberatung durch den ehemaligen Handball-Kreisvorsitzenden Alexander Preetz aus Lemgo.
Der gut gelungene Abschluss der ehrenamtlichen Arbeiten wurde von der MRT-Gruppe Großenmarpe mit einem zünftigen Grillabend, bei leckeren Salaten und Bratwurst plus Steaks, auf dem Sportplatz gebührend gefeiert.






