Müller hält die „Teufel“ fit


Barntrup (ruko). Der RSV Barntrup hat im Augenblick den Platz an der Sonne, zwar punktgleich mit dem TuS Asemissen, in der Tabelle der Lemgoer Liga A inne und macht auch keinen Hehl daraus, dass diese Konstellation auch am Ende der Serie so aussehen soll. Natürlich will man dann zumindest einen Punkt vor dem Tabellenzweiten stehen.

Leon Baumeister (l.), hier im Zweikampf mit Lüerdissens Spielertrainer Tim Steffen, dürfte seine Verletzung an der Hüfte auskuriert haben und steigt beim RSV wieder ins Training ein.

99 Prozent bleiben

Mit helfen dieses Ziel zu erreichen sollen auch Jakob Funk und Leon Baumeister. Funk kehrte in der Winterpause nach kurzen Gastspiel in Bad Pyrmont zu den „Roten Teufeln“ zurück. Er und der lange verletzte Leon Baumeister sollen das Angriffsspiel der Barbarito-Mannen beleben. Baumeister steigt nach seinen Problemen mit der Hüfte nun wieder ins Training ein. „Dass Leon schon wieder soweit ist, haben wir auch der guten Arbeit unseres Fitnesscoachs Michael Müller zu verdanken. Müller hat zudem unser Team richtig fit gemacht, das merkt man in den Spielen. Unsere Mannschaft scheint fitter zu sein, als die meisten Teams in der Liga. Auch unser Coach Daniel Barbarito legt großen Wert auf die Arbeit von Michael“, lobt RSV-Akteur Oliver Sölter die Arbeit von Müller. Die Barntruper, die keine Abgänge in der Winterpause zu verzeichnen haben, beginnen am kommenden Samstag mit der Vorbereitung auf die Restspiele der Serie. Am Ende der Saison soll dann der „Betriebsunfall“ aus der letzten Serie, als der RSV in den sauren Apfel des Abstiegs beißen musste, revidiert sein. „Es ist noch ein weiter Weg zum Titel, doch wir sind aller guter Dinge, dieses Ziel auch zu erreichen“ so Sölter weiter, der berichten kann, dass quasi 99 Prozent der RSV-Akteure ihr Bleiben für die kommende Serie zugesagt haben.

Die Prognose: Wie auch schon beim TuS Asemissen dürfte es auch beim RSV Barntrup sein. Der Titelgewinn wird nur über den RSV gehen. Am Ende werden wohl nur Nuancen, natürlich auch das Glück und wie weit die Teams vom Verletzungspech verschont bleiben, darüber entscheiden, wer von den beiden Spitzenteams im Meisterrennen die Nase vorn haben wird.