Bad Driburg (ruko). Diese Partie hätten wir nie und nimmer verlieren dürfen, hätten das Spiel schon in Hälfte eins entscheiden müssen“, ärgerte sich Lemgos Coach Matthias Wölk nach der knappen 3:4-Niederlage beim TuS Bad Driburg.

Artur Esko, der eigentlich ein sehr gutes Spiel in Bad Driburg ablieferte, hatte in Hälfte eins gleich zwei 100prozentige auf dem Fuß.

Wölk trauerte dabei insbesondere den „zwei 100prozentigen“, die Artur Esko nach der 2:1-Führung der Hansestädter in Hälfte eins auf dem Fuß hatte, nach. „Solche Möglichkeiten müssen einfach verwertet werden“, so Wölk weiter, der ansonsten ein „super Spiel“ seiner Schützlinge in den ersten 45 Minuten ausmachte, auch wenn die Gastgeber zunächst durch Wichers-Wiemers mit 1:0 in Führung gingen (4.). Lemgos Youngsters Liam Raskin egalisierte in der 24. Minute zum 1:1. Völlig verdient die Lemgoer Führung durch Marco Schröder neun Minuten später. Dann folgten die eingangs erwähnten Chancen durch Esko. Lemgo kam sogar in Hälfte eins noch zu zwei Treffern, die aber wegen eines angeblichen Foulspiels und einer zweifelhaften Abseitsstellung nicht anerkannt wurden. Den 2:2-Pausenstand markierte Kemmer (37.).

Zwei individuelle Fehler im TBV-Team becherten Driburg in Hälfte zwei die 4:2-Führung. Erneut Kemmer (49.) und van der Kamp (77.) trafen. Per Strafstoß konnte Bal nur noch aus 4:3 verkürzen (85.). In der Nachspielzeit handelte sich Lemgo noch zwei gelbrote Karten ein. Dennis Axt wegen Meckerns und Selim Blagajcevic war mit der Dauer der Nachspielzeit nicht einverstanden.  

„Wir müssen aus solchen Spielen lernen, müssen jede Partie durchgehend konzentriert zu Ende spielen. Ich denke aber, das werden wir noch hinbekommen“, so Wölk.

Der nächste Spieltag:

Derby daheim gegen Blomberg

Am kommenden Sonntag ist der Blomberger SV zum Lipper-Derby zu Gast auf dem Jahnplatz, der am letzten Spieltag eine 3:5-Heimniederlage gegen Jerxen-Orbke hinnehmen musste. „Blomberg wird sicherlich versuchen uns ein Bein zu stellen. Wir wollen dieses Heimspiel aber unbedingt gewinnen, hätten so einen ordentlichen Start in die Serie hingelegt“, so Wölk, der auf die gelbrot gesperrten Axt und Blagajcevic verzichten muss.

Der insider-Tipp: Lemgo wird mit sieben Punkten in die Saison starten, Blomberg mit 3:1-Toren schlagen.