Plesser komplett bedient

Auch die sieben Tore von Finn Prüßner konnten die haushohe Niederlage der Lemgoer gegen Gummersbach nicht verhindern.

Lemgo. Super enttäuscht zeigte sich HL A-Jugendcoach Christian Plesser nach dem letzten Saisonspiel seiner Jungs daheim gegen den VfL Gummersbach, das mit 26:40-Toren gehörig in die Hose ging. „Das war eine desolate Leistung, absolut inakzeptabel“, so ein super saurer Lemgoer Coach.

Die Lemgoer, die ohne Hangstein und Rose angetreten waren, dürften gerade in Hälfte eins eine ihre schlechtesten Leistung in dieser Saison abgeliefert haben. Nach 30 Minuten war die Partie quasi schon verloren. Die Hansestädter lagen haushoch mit 11:21 zurück. „Über die erste Halbzeit hüllen wir den Mantel des Schweigens“, mehr wollte ein fassungsloser Christian Plesser dazu nicht sagen.

Auch nach dem Wechsel fanden die Lemgoer nicht richtig ins Spiel. Zwar konnte HL nochmal auf 21:27 herankommen, mehr war dann aber auch nicht drin. „Ich bin komplett bedient und sprachlos. Wir wollten uns mit einer guten Leistung verabschieden. Diese Leistung war aber mit dem Auftreten wie in den Spielen gegen Minden und Neuss nicht zu vergleichen. Schon in Hälfte eins habe ich zwei Auszeiten nehmen müssen. Auch mit dem 7. Feldspieler haben wir es schon in der ersten Halbzeit versucht. Wir haben unsere Sache einfach nicht auf den Punkt gespielt. Die Gummersbacher waren von Anfang an hellwach und nutzen die technischen Fehler und die Schläfrigkeit in der Abwehr komplett aus“, so Plesser, für den der Trost bleibt, dass sich seine Mannschaft schon vorzeitig die Quali für die Bundesliga in der nächsten Saison sichern konnte.