Pundmann bleibt vorerst SC-Coach

Eddi Müller sah in Herford nach wiederholtem Foulspiel die gelbrote Karte, wird dem SCB im Spiel in Vehlage fehlen.

Herford (ruko). Nach vier Niederlagen in Folge konnte der SC Bad Salzuflen jetzt endlich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Das Team von Jörg Pundmann, der Sportliche Leiter des SC coacht die Mannschaft seit dem Rücktritt von Jörg Horstkötter, fuhr einen immens wichtigen 6:4 (2:2)-Sieg beim ebenfalls in den unteren Regionen beheimateten FC Herford ein.

 

Ein neuer Coach ist im Blick

 

„Auf diesen Sieg können wir sehr stolz sein, denn wir haben fast 60 Minuten, bedingt durch einen Platzverweis, nur mit zehn Mann gespielt, haben trotz dieses Handicaps gezeigt, was in uns steckt. Am Ende ein verdienter Sieg, dem wir unter anderem unseren Kampfeswillen und der überragenden Leistung unseres Keepers Gotse Traykovski zu verdanken haben“, so ein überglücklicher Pundmann, der den SC mindestens noch bis zur Winterpause coachen wird. „Wir wollen in der Trainersuche keinen Schnellschuss machen. Deshalb werden Kordian Grzegorz Rudzinski, als mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld, und ich die Mannschaft noch bis zur Winterpause betreuen. Danach werden wir an einer Lösung arbeiten. Einen Coach, der zu uns passt, haben wir schon im Auge. Man wird sehen, ob es dann auch mit einer Verpflichtung klappt“, so Pundmann, der es auch im Plan hat, die Mannschaft in der Winterpause möglichst noch zu verstärken.

Das Spiel in Herford wogte hin und her. Nach Treffern von Linnenbrügger (3.), Kezer (15.), per Strafstoß, auf Salzufler Seite, Akman (13.), ebenfalls per Strafstoß, und Mohammd Khalaf (21.) auf Herforder Seite, stand es zur Pause 2:2-Unentschieden.

Die Salzufler gingen den zweiten Spielabschnitt aber nur mit zehn Akteuren an, da sich Eddi Müller in der 40. Minute nach wiederholten Foulspiel die gelbrote Karte einfing. Dennoch, schon drei Minuten nach Wiederanpfiff der zweiten Hälfte konnte der SC durch ein Wahnsinnstor von Jan Linnenbrügger mit 3:2 in Front gehen, der den viel zu weit vor dem Kasten stehenden FC-Keeper mal eben aus 70 Metern überlupfte.

Torreich gestaltete sich auch der zweite Spielabschnitt. Akman (60.) und Nahmet (77.) trafen für den FC. Girgo (73.), Souk (85.) und Dilbexin Aytan (90 + 4) stellten den 6:4-Erfolg der Salzufler sicher.

 

 

Der nächste Spieltag:

Erneut geht es gegen
einen direkten Konkurrenten

 

Nun stehen zwei weitere wichtige Spiele für den SC gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt an. Am kommenden Sonntag sind die Badestädter beim Tabellenzehnten SC BW Vehlage zu Gast, der zwei Punkte mehr auf der Pappe als der SC hat. Eine Woche später geht es daheim gegen den Tabellenzwölften TuS Lohe. Mit zwei Siegen könnte der SC Anschluss an das Mittelfeld bekommen. Pundmann will mit der gleichen Besetzung wie in Herford in das Spiel in Vehlage gehen, muss dabei aber auf den gesperrten Eddi Müller verzichten. Weiterhin nicht am Ball beim SC die verletzten Benzel (Leiste) und Hagit Aytan (Arm). Pundmann schaut hoffnungsvoll auf die nun anstehenden bedeutsamen Partien: „Wenn wir so aufspielen wie in Herford, dann werden wir in den beiden kommenden Spielen auch punkten“.

Der insider-Tipp: Aufbruchstimmung beim SC nach dem Sieg in Herford. Gelingt es den Badestädtern den Schwung aus dem Herfordspiel mitzunehmen, wird auch in Vehlage gepunktet.