SCB: Beim Aufsteiger zu Gast

Andreas Benzel bleibt Sieger in diesem Kopfballduell.

Bad Salzuflen (ruko). Auch wenn seine Mannschaft mit einer 1:4Niedelrage im Heimspiel gegen den SV Kutenhausen/T. in die Saison startete, war Salzuflens neuer Coach Jörg Horstkötter nicht ganz unzufrieden mit dem Auftritt der Seinen. „Natürlich ist es bitter mit einer Niederlage in die neue Spielzeit zu starten, doch das was meine Mannschaft in den ersten 45 Minuten abgeliefert hat, macht Hoffnung, darauf können wir aufbauen“, so der SC-Coach, der die ersten 45 Minuten als beste Hälfte seiner Truppe seit der Vorbereitung bezeichnet.

Die erste Hälfe ging so klar an die Gastgeber, die sehr zur Freude ihres Coach mit der nötigen Einstellung und der nötigen Disziplin in das Spiel gegangen waren. „Gerade im Defensivbereich hat meine Mannschaft in Hälfte eins so agiert, wie ich mir das vorstelle“, lobte Horstkötter seine Jungs. Die Taktik des SC-Trainers sollte dann zunächst auch aufgehen. Aus einer kontrollierten Defensive heraus ging der SC in der 45. Minute durch Ayhan Karadan verdient mit 1:0 in Führung.

Auch nach dem Wechsel setzte der SC zunächst da an wo er in Hälfte eins aufgehört hat. Allerdings nur für kurze Zeit. Nach gut zehn Minuten verloren die Salzufler zusehends immer mehr den Faden. In der 55. Minute wurden Gästen ein Foulelfmeter zugesprochen, den sie aber nicht nutzen konnten. Salzuflen gelang es in der Folgezeit immer weniger klare Bälle von hinten raus zu spielen. Jannis Springer nutzte dies und klinkte in der 61. Minute zum 1:1 ein. Dann unterlief Jan Linnenbrügger ein Handspiel (66.). Die Folge: Platzverweis für Linnenbrüger und Elfmeter für die Gäste, den Yannik Niermann diesmal nutzen konnte. Der SC mit zehn Leuten nun ohne Chance. Der SV beherrschte die Partie und kam durch Jannis Springer zum 3:1 (80.). SC-Neuzugang Necati Kezer unterlief dann noch in der 82. Minute ein Eigentor zum 1:4-Endstand.

 

Der nächste Spieltag:

„Das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen“

 

Nun geht es für die Salzufler am kommenden Sonntag zum Aufsteiger FSC Eisbergen. „Das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen“, fordert Horstkötter, der am Sonntag wieder auf Eddi Müller (Urlaub beendet) und Yasan Aytan bauen kann. „Ich glaube nicht, dass der FSC spielerisch stärker als unsere Mannschaft ist. Wichtig wird es sein, dass wir von Beginn an so diszipliniert auftreten wie in den ersten 45 Minuten im Spiel gegen Kutenhausen. Im Training werden wir versuchen die Fehler abzustellen, die uns in Hälfte zwei im Spiel gegen den SV unterlaufen sind“, so der SC-Coach weiter.

Der insider-Tipp: Wenn der SCB die Klasse halten will, sollte er möglichst in den Spielen, in den es gegen Mannschaften geht, die sich die Zielsetzung Klassenerhalt gegeben haben, punkten. Dies kann gelingen, wenn der SC an die Leistung aus der ersten Hälfte im Spiel gegen Kutenhausen anknüpft. Drei Punkte sind drin und könnten so das Selbstbewusstsein der Badestädter stärken.