Serie! Zwischencheck bei den lippischen Fußball-Teams: TuS Ahmsen

„Besser hätten wir es uns nicht erträumen können!“

Bad Salzuflen/Ahmsen (ruko). Nachdem der TuS Ahmsen in der vergangenen Saison so seine Schwierigkeiten in der Bezirksliga II hatte und dem Abstieg nur hauchdünn entrinnen konnte, läuft es für die Jungs von Christian Klaßes in dieser Saison nach dem Wechsel in die Bezirksliga I weitaus besser. Ahmsen steht nach der Hinserie mit 23 Punkten auf Platz 5 in der Tabelle und dürfte sich in dieser Spielzeit wohl wenig Sorgen darüber machen, ob die Klasse gehalten werden kann. Ein Garant für das gute Abschneiden der Salzufler Vorstädter sicherlich die Rückkehr von Goalgetter Niclas Lehbrink, der in 14 Spielen schon 21mal getroffen hat und die Torjägerliste in der Liga anführt. Die Lippische Wochenschau/sportinsider hat mit Ahmsens Obmann Lothar Köhnemann über den bisherigen Verlauf der Spielzeit gesprochen.

Bildquelle: Redaktion
Ahmsens Coach Sebastian Klaßes scheint eine gute Arbeit beim TuS abzuliefern.

Wie bewertet ihr, aus eurer Sicht, den bisherigen Verlauf der Saison?

Womit seid ihr bisher zufrieden, was lief gut und auf was lässt sich aufbauen?

Köhnemann: Auf unseren ausgeglichenen Kader können wir dieses Jahr zu 100% bauen. Vor allen Dingen in der Offensive sind wir mehr als gut besetzt, haben dort echte Verstärkungen bekommen, und darauf konnten wir uns bisher (fast immer) verlassen.

Was genau lief in der Mannschaft nicht so, wie ihr euch das vorgestellt habt. Woran muss gearbeitet werden?

Köhnemann: Ganz klar, unsere immer noch vakante Abwehrschwäche. Wir haben uns zwar schon verbessert gegenüber den letzten Jahren, aber da müssen wir uns auf jeden Fall noch nacharbeiten.

„Zwei Spieler in der Hinterhand!“

Wie haben sich die Neuzugänge bisher bei euch integriert?

Köhnemann: Zu 100% sind alle Neuzugänge super eingeschlagen. Zudem haben wir noch zwei Spieler in der Hinterhand, die bislang noch gar nicht eingreifen konnten. Felix Riemeier und Tim Tewes kommen erst zur Rückrunde in den Kader und können sich dann anbieten: Beide waren in der bisherigen Saison verletzungsbedingt ausgefallen.

Sind Winterneuzugänge bei euch geplant oder schon welche verpflichtet? Gibt es schon Zusagen von Spielern für die neue Saison?

Köhnemann: Felix Riemeier und Tim Tewes sind quasi Neuzugänge. Weitere sind bislang nicht in Planung. Zusagen sind in Arbeit. Gespräche werden dieses Jahr frühzeitig geführt und somit sollte es in den nächsten Monaten schnell zu Entscheidungen kommen.

Ist die Trainerfrage für die kommende Saison entschieden?

Köhnemann: Auch hier werden die Gespräche in den nächsten Tagen fortgeführt. Ich wünsche mir eine Verlängerung mit Sebastian Klaßes. Er macht doch seit 3 Jahren einen hervorragenden Job.

„Ziel: einstelliger Tabellenplatz!“

Wie sind die Ziele für den Rest der Serie gesteckt?

Köhnemann: Immer noch ganz klar, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Es sieht zurzeit zwar echt positiv aus, aber wir haben schon alles miterlebt. Unser gestecktes Ziel ist es immer noch einen einstelligen Tabellenplatz am Ende der Serie zu besetzten.

Wo seht ihr euren Verein in fünf Jahren?

Köhnemann: Wir wollten uns in der Bezirksliga etablieren. Dieses haben wir nun geschafft, denke ich. Innerhalb von drei Jahren haben wir die gesamte Palette der Ligen 1 – 3 gespielt und uns schon jetzt etabliert. Aber wir wollen solange es geht im Bezirk mitspielen und dort vernünftig aufzutreten. Mal schauen, vielleicht wechseln wir ja erneut die Gruppe und sehen dann, wie wir uns in einer anderen Liga schlagen.

Hättet ihr Einfluss auf den organisatorischen Ablauf der Serie in der Bezirksliga, welche Dinge könnten und sollten geändert werden?

Köhnemann: Es sollte schon darauf geachtet werden, dass diese Wahnsinns-Fahrten, die wir in der Gruppe 3 hatten, nicht zur Normalität werden: Da waren ja Wege dabei, die nicht mal in der Westfalenliga erreicht werden.

Wer holt sich den Meistertitel in dieser Saison in der Bezirksliga I?

Köhnemann: Bis zum letzten Spieltag vor der Winterpause hätte ich klar auf Pödinghausen gesetzt, aber nun sieht es nach einem Drei- oder sogar Vierkampf aus. Abwarten, es bleibt auf jeden Fall spannend bis zum Schluss. Mein Tipp geht auf Quernheim, knapp vor Pödinghausen.

Dein Tipp! Wer grüßt im kommenden Jahr als Fußball-Weltmeister

Köhnemann: So what? good old Germany natürlich! Aber nur wenn es unsere Jungs schaffen das auf den Platz zu bekommen, was sie können. Natürlich muss auch der Kopf mitspielen. Die Einstellung und das Herz sind mit ausschlaggebende Faktoren für einen Deutschen Weltmeister.

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