Serie! Zwischencheck bei den lippischen Fußball-Teams: TuS Lipperreihe

Rüschenpöhler: Das Potenzial ist noch nicht vollends ausgeschöpft

Oerlinghausen/Lipperreihe (ruko). Der TuS Lipperreihe spielt bisher eine gute Saison in der Bezirksliga III und darf sich weiter berechtigte Hoffnungen auf den Meistertitel machen, auch wenn die Rüschenpöhler-Elf vier Punkte Rückstand auf Ligaprimus TSV Oerlinghausen hat, obwohl der TuS das Hin- sowohl das Rückspiel gegen den Ortsnachbarn gewonnen hat. TuS-Trainer Markus Rüschenpöhler schaut nachfolgend auf die bisherige Saison zurück. 

Markus Rüschenpöhler wird den TuS Lipperreihe auch in der kommenden Saison trainieren und schaut optimistisch auf die Rückrunde.

Wie bewertet ihr, aus eurer Sicht, den bisherigen Verlauf der Saison?

Markus Rüschenpöhler: Wir haben in 15 Saisonspielen bislang 38 Punkte geholt und stehen zudem im Halbfinale des Kreispokals. Mit dieser sportlichen Bilanz können wir grundsätzlich zufrieden sein. Wir haben in vielen Spielen überzeugt und teilweise souverän und dominant gewonnen. Gleichwohl ärgern wir uns natürlich über die Punktverluste, die wir erlitten haben, denn in mindestens zwei von drei nicht gewonnenen Spielen wäre mehr möglich gewesen.

Was genau lief in der Mannschaft nicht so, wie ihr euch das vorgestellt habt. Woran muss gearbeitet werden?

Markus Rüschenpöhler: Auch wenn wir auf ein gutes Halbjahr zurückblicken können, dürfen wir uns nicht darauf ausruhen. Es gibt einige Bereiche, sowohl auf als auch außerhalb des Spielfeldes, in denen wir uns verbessern können und sollten. Das Potenzial ist noch nicht vollends ausgeschöpft. Konkretes werden wir allerdings intern besprechen.

Womit seid ihr bisher zufrieden, was lief gut und auf was lässt sich aufbauen?

„Stellen die beste Offensive!“

Markus Rüschenpöhler: Aus sportlicher Sicht stellen wir die beste Offensive und die beste Defensive der Liga. Wenn man dabei bedenkt, dass wir von den insgesamt acht kassierten Gegentoren zwei „Slapstick-Tore“ bekommen haben, die normalerweise nur alle fünf Jahre passieren, dann ist das ein guter Wert.  Ich denke auch außerhalb des Fußballplatzes und abseits des reinen Spielgeschehens haben wir uns in der Regel von einer guten, engagierten, nahbaren und sozialen Seite gezeigt, worauf wir stets viel Wert legen und für die wir stehen wollen.

Wie haben sich die Neuzugänge bisher bei euch integriert?

Markus Rüschenpöhler: Alle acht Neuzugänge haben sich zügig in die Mannschaft integriert und leisten ihren Beitrag. Leider hatten einige von ihnen während der Hinrunde temporär oder durchgehend mit Verletzungen/Erkrankungen zu kämpfen, sodass nahezu alle Sommerneuzugänge noch Steigerungsmöglichkeiten mitbringen. Da alle gewillt sind dran zu bleiben und an sich zu arbeiten, sind wir sehr optimistisch, dass wir in der Rückrunde noch viel Positives sehen werden.

Welche eurer Spieler haben den größten Sprung in ihrer Entwicklung gemacht?  

Markus Rüschenpöhler: Diese Frage kann ich persönlich nicht beantworten, da ich erst seit Juli 2022 Trainer des TuS Lipperreihe bin.

Sind Winterneuzugänge bei euch geplant?

Markus Rüschenpöhler: Konkret geplant ist diesbezüglich nichts, ausschließen möchte ich allerdings auch nichts. Es gehört zu unseren Aufgaben Augen und Ohren offen zu halten. Im Januar werden mindestens zwei Langzeitverletzte in den Trainingsbetrieb zurückkehren, sodass wir intern dadurch quantitativ und hoffentlich auch qualitativ einen Zuwachs bekommen.

Ist die Trainerfrage für die kommende Saison schon entschieden?

Markus Rüschenpöhler: Ja, das Trainerteam mit mir als auch der noch aktive Co-Trainer Marco Weigmann, sowie Torwart-Trainer Timo Kapale wird auch zukünftig bestehen bleiben.

Wer holt sich den Meistertitel in dieser Saison in der Lemgoer Kreisliga A und steigt in die Bezirksliga auf?

Markus Rüschenpöhler: Am TuS Ahmsen wird kein Weg dran vorbeiführen, sechs Punkte Vorsprung sind in der Kreisliga A schon eine Hausnummer.

Herr Rüschenpöhler, wir danken für dieses Gespräch!