SG: Tabellennachbar zu Gast

Simon Schneidermann gelang die 2:2-Führung für die SG im Spiel in Gütersloh.

Gütersloh (ruko). Das Endergebnis von 3:6 könnte vermuten lassen, dass der Gütersloher TV am Ende überlegen sein Heimspiel gegen die SG Hörstmr-Lieme gewonnen hat, doch dem war mitnichten so, denn beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und die Partie wurde erst in den letzten Minuten endgültig entschieden.

 

 

„Eine wilde Fahrt über 90 Minuten!“

 

Trotz der Niederlage zeigte sich SG-Trainer Matthias Wölk begeistert vom Auftritt der Seinen und von diesem Match überhaupt: „Das war ein wirklich sehr gutes Spiel von beiden Seiten. Eine wilde Fahrt über 90 Minuten, die wirklich sehr viel Spaß gemacht hat“, so Wölk, der in dieser Partie auf Arno Warkentin und kurzfristig auch auf den stark erkälteten Thomas Pries verzichten musste. Beide Teams schenkten sich nichts, gingen erfrischend offensiv zu Werke. Thomas Fitz brachte die SG schon nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Per Strafstoß, der fragwürdig erschien, markierte Kromm das 1:1 (24.). Simon Schneidermann schoss die SG acht Minuten später wieder in Führung. Vor der Pause unterlief Alex Ritter ein unglückliches Eingentor (37.).

Auch nach dem Wechsel brauchten die Besucher ihr Kommen nicht bereuen. Die Partie weiterhin auf hohen Niveau. Wieder traf Kromm (50.). Der Ausgleich durch Artur Esko (57.) ließ nicht lange auf sich warten. Das Spiel nahm nun noch mehr Fahrt auf. Beide Mannschaften wollten den Sieg, spielten mit offenem Visier. Als Zollonds in der 74. Minute das 4:3 markierte, machte die SG auf und hätte durch Erdem zum 4:4 kommen können. Eine Minute vor Ende des Spiels sorgte Lizalovic für die Entscheidung. In der 90. Minute schloss Lamkemeyer zum 6:3-Endstand ab.

 

Der nächste Spieltag:

Wölk entschlossen

 

Am kommenden Sonntag erwartet die SG an der Magdeburger Straße den Tabellennachbar SC Hicret Bielefeld, der ebenfalls wie die SG 13 Punkte auf der Habenseite hat. „Wir wollen aus dieser Partie drei Punkte mitnehmen“, so ein entschlossener Matthias Wölk, der hofft, dass Patrick Siebert nicht beruflich verhindert sein wird. Hinter den Einsätzen von Warkentin und Ritter, der sich am Oberschenkel verletzt hat, stehen Fragezeichen. Thomas Pries sollte seine Erkältung bis zum Sonntag wohl auskuriert haben.

Der insider-Tipp: Die SG ist längst in der Liga angekommen. Zudem haben die Wölk-Schützlinge sichtlich Spaß an ihrem Sport und werden das Team aus Bielefeld besiegen.