Struck bricht sich den Finger

Auch das noch! HL-Coach Matthias Struck hat sich verletzt, sich den Finger gerochen, so dass er zunächst nicht mehr aktiv ins Geschehen bei den sowieso schon verletzungsgebeutelten Lemgoern eingreifen kann.

Lemgo (ruko). Nach der herben 14:30-Niederlage in Ferndorf mussten die Lemgoer Youngsters erneut in eine hohe Pleite einwilligen, waren beim 15:31 daheim gegen die HSG Krefeld chancenlos und haben weiterhin vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

 

Spielfreies Wochenende

 

„Wir befinden uns zur Zeit in einer ganz schwierigen Phase. Uns fehlen einfach unsere Leistungsträger Zerbe, Lemke und Harnacke. Ohne diese Spieler muss es schon ziemlich perfekt bei uns laufen, um gegen solche Topmannschaften wie Ferndorf oder Krefeld zu bestehen“, so HL-Coach Matthias Struck, der jetzt auch noch ausfallen wird, weil er sich den Ringfinger der linken Hand gebrochen hat. Auch der nächste Gegner, mit dem es die Lemgoer zu tun haben, gehört zu den absoluten Topteams der Liga. Nach dem anstehenden spielfreien Wochenende sind die Lemgoer beim derzeitigen Tabellenzweiten TSV Bayer Dormagen zu Gast. Matthias Struck hofft, dass bis zum 3. März zumindest Zerbe und Harnacke wieder einsatzbereit sein werden.

Im Spiel gegen Krefeld bekamen die Younsters Unterstützung aus dem Stammteam. Dominik Ebener war dabei, der allerdings von Beginn an konsequent von den Krefeldern in Manndeckung genommen wurde, so dass ihm nur ein Treffer in den 60 Minuten gelang. Die ersten zehn Minuten konnten die Hansestädter noch mithalten, dann zog der Tabellenvierte aus Krefeld über 5:3, 10:4 auf 15:5 zur Pause davon. Die Partie zu diesem Zeitpunkt schon so gut wie entschieden.

Auch im zweiten Spielabschnitt unterliefen den Gastgebern viel zu viele leichte Fehler, die die HSG brutal bestrafte. Zehn Minuten vor Spielende führten die Krefelder satt mit 24:12-Toren. „Wir haben zwar auf eine Überraschung gehofft, weil die HSG ersatzgeschwächt in dieses Spiel gegangen war, doch am Ende hatten es unsere jungen Spieler nicht leicht gegen dieses Spitzenteam, da fehlte ihnen die Erfahrung, um effektiv dagegen zu halten. Doch solche Spiele dienen eben auch dazu, dieses Erfahrungen zu machen“, weiß Struck.

 

HL Lemgo II: van den Beucken, Benjamin; Anzer (2), Schalles (2), Lutze (2), Brüggemeier, Prüßner (3), Engelhardt, Ebner (1), Hübscher (3/2), Rose (1), Struck (1), Jebram, Geis.