TBV empfängt amtierenden Champions League-Sieger

„Können Zuhause jeden Gegner vor Probleme stellen!“

Lemgo. Am kommenden Sonntag (5.5.) bekommt der TBV Lemgo Lippe Besuch von der aktuell wohl besten Handballmannschaft der Welt. Ab 18 Uhr empfängt der lippische Handball-Bundesligist den amtierenden Champions League-Sieger SC Magdeburg in der heimischen Phoenix Contact-Arena. Vor restlos ausverkauftem Haus möchte der TBV dann den nächsten großen Gegner vor Probleme stellen.

Die Lemgoer Handballer wollen auch gegen den SCM befreit aufspielen und den Schwung mitnehmen. (Foto: TBV Lemgo Lippe

„Nach dem letzten Spieltag ist klar, dass wir gegen den sehr wahrscheinlichen neuen Deutschen Meister spielen werden. Magdeburg hat es trotz der enormen Dichte in der Liga geschafft, seine Spitzenqualität unter Beweis zu stellen und spielt eine sehr souveräne Saison“, zollt TBV-Trainer Florian Kehrmann dem kommenden Gegner im Vorfeld großen Respekt. Wenn der Trainer des amtierenden Champions League-Siegers, Bennet Wiegert, im Vorfeld der Saison verkündet, dass sein Team in dieser Spielzeit „noch breiter aufgestellt sei“, als in der vergangenen Spielzeit, dann darf das wohl als Drohung an die Konkurrenz verstanden werden. Dass dies jedoch keine leeren Worte waren, stellt der SC Magdeburg bislang eindrucksvoll unter Beweis und hat auch Anfang Mai noch beste Chancen, sowohl die Meisterschaft als auch die Champions League zu gewinnen. Die Meisterschaft führt das Wiegert-Team derzeit mit 50:6-Punkten an – muss in den letzten sechs Spielen somit einen Vier-Punkte-Vorsprung vor den Füchsen Berlin (50:10-Punkte) über die Ziellinie bringen. In der Champions League setzen sich die Mageburger kürzlich im Siebenmeterwerfen gegen KS Kielce durch und zogen erfolgreich in das Final Four ein. Im April konnte der SCM bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den DHB-Pokal gewinnen. Ebenfalls zum dritten Mal waren die Magdeburger im November letzten Jahres bei der Klub-Weltmeisterschaft erfolgreich.

„Der SCM kommt unglaublich über den Zweikampf. Besonders im Angriff versuchen die Magdeburger immer wieder einzelne Spieler zu isolieren, um so Siebenmeter und Zeitstrafen zu ziehen und zu Abschlüssen aus der Nahwurfzone zu kommen. Ein zweites Prunkstück ist die sehr flexible 6:0-Abwehr unserer Gäste. Weiterer Pluspunkt ist der große ausgeglichene Kader, der viele verschiedene Spielertypen beinhaltet. Da sind sie den anderen Spitzenmannschaften voraus“, analysiert Kehrmann den kommenden Gegner.

Dabei musste Wiegert in dieser Saison zunächst lange auf seinen Spielmacher Gisli Kristjansson verzichten. Doch die beiden Neuzugänge Felix Claar und Janus Smarason fügten sich nahtlos in das Spiel der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ein. Mit Albin Lagergren und Torhüter Sergej Hernandez wurde das Wiegert-Team ebenfalls weiter verstärkt. Letzterer steht seit Anfang April noch mehr im Fokus. Denn sein Gespann-Partner Nikola Portner wird in dieser Saison vorerst nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Der Grund: Der Torhüter war positiv auf Methamphethamine getestet worden, auch wenn er wissentliches Doping bestreitet. Als Ersatz verpflichteten die SCM-Verantwortlichen kurzfristig den Schweden Mikael Aggefors (ehemals Aalborg Handbold) aus dem Ruhestand.

Erfolgreichster Magdeburger Werfer ist bislang Omar Ingi Magnusson mit 183 Toren. Gefolgt wird der Isländer vom Schweden Felix Claar mit 146 Toren und Magnus Saugstrup mit 91 Toren. Magnusson (83) und Claar (78) sind darüber hinaus auch die besten Assistgeber des Meisterschaftsfavoriten.

In der Hinrunde musste sich der TBV in Magdeburg letztendlich deutlich mit 28:35 geschlagen geben. Der letzte Lemgoer Erfolg stammt aus der Saison 2020/21, wo die Lipper am 38. Spieltag einen 32:27-Erfolg feiern konnten. „Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass wir Zuhause jeden Gegner vor Probleme stellen können. Dass zeigt u.a. das Unentschieden gegen Flensburg oder die knappe Niederlage gegen Kiel. Auch gegen den SCM werden wir am Sonntag wieder alles reinpacken und wollen dabei den Schwung der letzten Wochen mitnehmen“, möchte Kehrmann dem frisch gekürten Pokalsieger alles abverlangen.

Geleitet wird die Begegnung am Sonntag vom Schiedsrichtergespann Lucas Hellbusch und Darnel Jansen. Die Abendkasse öffnet für Abholerkarten um 16:30 Uhr. Die Begegnung ist mit 4.520 Zuschauern restlos ausverkauft. Dyn überträgt die Begegnung ab 18:45 Uhr live.

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