TBV freut sich auf Alles-oder-Nichts-Spiele gegen Plock


Lemgo. Nun geht es in jedem Spiel um alles! Am kommenden Dienstag (29.03.) setzt der TBV Lemgo Lippe das Abenteuer EHF European League fort und empfängt dabei im Achtelfinale den siebenfachen polnischen Meister, Orlen Wisla Plock, in der Phoenix Contact-Arena. Nachdem die Lemgoer die Gruppenphase zuletzt mit einem 39:35-Sieg gegen GOG Gudme erfolgreich abschließen konnten, möchte der TBV auch im Hinspiel am Dienstag erneut gegen ein Topteam bestehen und sich eine gute Ausganglage für das Rückspiel verschaffen. Anwurf der Begegnung ist um 18:45 Uhr. Das zweite Aufeinandertreffen findet eine Woche später in Plock statt (05.04., 18:45 Uhr).

Morgen spielt der TBV wieder in der European League, trifft im Achtelfinal-Hinspiel auf Orlen Wisla Plock.


„Mit Wisla Plock empfangen wir im Achtelfinale eines der absoluten Topteams des Wettbewerbs in der Phoenix Contact-Arena“, ist sich Kehrmann der Schwere der kommenden Aufgabe bewusst. „Plock hat den Anspruch die Finals zu erreichen und geht in meinen Augen deshalb als Favorit ins Rennen. Wir haben jedoch sowohl in der Liga als auch in der Gruppenphase bereits unter Beweis gestellt, dass wir auch mit solch starken Mannschaften mithalten können“, erwartet der TBV-Trainer morgen ein hartumkämpftes und spannendes Spiel. Der siebenfache Meister und zehnfache polnische Pokalsieger setzte sich in Gruppe A der EHF European League souverän mit 18:2-Punkten als Spitzenreiter durch, ließ dabei u.a. den Lemgoer Ligakonkurrenten Füchse Berlin erfolgreich hinter sich. Auch in der Liga läuft es für das Team von Wisla-Trainer Xavi Sabaté derzeit bestens: In 20 Spielen musste Plock bislang nur eine Niederlage verkraften und konnte am vergangenen Wochenende mit einem lockeren 32:24-Auswärtssieg beim Tabellendritten Azoty-Pulawy seinen zweiten Platz festigen. „Gegen Plock müssen wir uns auf eine sehr flexibel agierende 6:0- und 5:1-Abwehr einstellen“, verweist Kehrmann vor allem auf die beiden Defensivspezialisten Mirsad Terzić und Leon Šušnja. „Sie sind sehr erfahrene Spieler, die eine kompakte und körperbetone Deckung vorleben und immer wieder erfolgreich Beton anrühren“, so Kehrmann. Im Angriff erwartet der TBV-Trainer ebenfalls zwei unterschiedliche Spielsysteme: „Zum einen versuchen sie mit vielen Kreuzungen und Bällen in die Tiefe ihre Kreisläufer in Szene zu setzen, haben mit Sergei Kosorotov, Zoltán Szita, Tin Lučin und Dmitry Zhitnikov aber auch sehr starke Rückraumschützen in ihren Reihen, die wir von unserem Gehäuse fernhalten müssen.“


Personell kann der TBV gegen Plock wieder etwas aufatmen. Bereits im Ligaspiel gegen Berlin meldete sich Lukas Hutecek nach über zwei Monaten Verletzungspause (Knöchelverletzung) fit zurück. Unwahrscheinlich scheint jedoch ein Einsatz von Andreas Cederholm. Der Schwede hatte in einer Trainingseinheit in der Vorbereitung auf das Plock-Spiel einen Schlag gegen den Kopf bekommen und klagte in der Folge über leichte Schwindelgefühle. Auch Kapitän Andrej Kogut wird Kehrmann im Achtelfinal-Hinspiel weiterhin fehlen.


Der großen Unterstützung aus der Region kann sich der TBV morgen sicher sein. Im Vorverkauf wurden bislang bereits über 2.600 Tickets verkauft. „Es ist unglaublich wichtig, dass uns alle Lemgoer Fans in diesem Spiel unterstützen. Deshalb kann ich weiterhin nur dazu aufrufen, morgen in die Halle zu kommen und meine Mannschaft vor Ort nach vorne zu peitschen!“, freut sich Kehrmann am Dienstagabend auf einen Hexenkessel. Tickets sind weiterhin an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Online-Ticketshop erhältlich. Die Abendkasse öffnet am Spieltag um 17:15 Uhr.


Geleitet wird die Begegnung am Dienstag vom norwegischen Schiedsrichtergespann um Eskil Braseth und Leif Andre Sundet. Als EHF-Deligierter wird Christian Kaschütz aus Österreich in Lemgo begrüßt. DAZN überträgt die Begegnung ab 18:45 Uhr im Livestream.