TBV II verhindert direkten Abstieg

Nico von Heiden (l) und Florian Schiller (r.) versuchen TBV-Kapitän Tobias Prachnau auszubremsen.

 


Lemgo (ruko). Mit dem 2:1-Sieg daheim gegen den TSV Kirchheide ist der TBV Lemgo zwar noch nicht ganz aus dem Schneider was den Klassenerhalt betrifft, doch direkt absteigen werden die Lemgoer nicht mehr. Im schlimmsten Fall müsste der TBV noch in einem Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt ran. Für den TSV sieht es nach dieser Niederlage ziemlich düster aus. Die Kirchheider stehen auf einem Abstiegsplatz und sind in den beiden noch ausstehenden Spielen zum Siegen verdammt.


Insgesamt wurde den Zuschauern auf dem Jahnplatz kein hochklassiges Spiel geboten. Der TSV versuchte es überwiegend mit langen Bällen, hatte aber auch Pech bei zwei Aktionen als Philipp Winter und Thomas Dick nur den Pfosten des Lemgoer Tores trafen. Ein schlecht ausgeführte Einwurf der Gäste führte zum 1:0 für den TBV. Louis Hagemann der Torschütze (32.).

Im zweiten Spielabschnitt rieben sich beide Teams meist in Zweikämpfen im Mittelfeld auf, so dass hüben wie drüben kein Spielfluss zustande kam. Williger diese Partie zu gewinnen war der TBV, der in der 76. Minute nach einer Flanke von Louis Knecht durch den eingewechselten Mathias Wellmann zum 2:0 kam. Spannung kam dann nochmal auf als Christian Starke der Anschlusstreffer gelang (84.), doch anschließend konnte sich der TSV keine echte Torchance mehr herausarbeiten. „Was heute insgesamt von der Mannschaft kam, war für meinen Geschmack zu wenig. Wir müssen nun in die zwei noch anstehenden Spielen mit mehr Biss und Kampfeswillen gehen. Nur dann haben wir noch die Chance die Klasse zu halten“, fordert TSV-Obmann Gerry Zachert. „Unsere Ausgangslage ist nach diesem Sieg natürlich ganz gut. Allerdings dürften wir mit den Spielen in Aspe und in Ahmsen wohl das schwierigste Restprogramm von allen Kellerkindern haben“, weiß TBV-Trainer Benni Rawe.