TBV: Richtungsweisende Partie

Lemgo (ruko). Richtig viel hatte sich die wegen dem Rücktritt des Trainerduos Siviloglu/Dinkelborg dezimierte Mannschaft des TBV Lemgo im ersten Spiel nach der Winterpause gegen das Spitzenteam des VfB Schloß Holte nicht ausgerechnet. Die Hansestädter verloren das Spiel wie erwartet, konnten das Ergebnis mit 1:5 aber in Grenzen halten und verkauften sich gerade in Hälfte zwei nicht schlecht gegen die Holter, wobei durchaus Lichtblicke im TBV-Team zu erkennen waren.

Diesen Zweikampf konnte Lemgos Patrick Kötter (r.) gegen seinen Holter Gegenspieler für sich entscheiden.

Die Ereignisse der letzten Wochen waren dem TBV-Team gerade zu Beginn der Partie deutlich anzumerken. Die Mannschaft, die jetzt von Zalem Özmen und Thomas Specht bereut wird, agierte zunächst sehr verhalten, kam lange Zeit erst gar nicht aus der eigenen Hälfte heraus. Die defensive Spielweise der Platzherren ging genau neun Minuten gut, dann traf Schubert für das Team von Stefan Studtrucker zum 1:0. Derwisch unterlief kurze Zeit später ein Eigentor zum 0:2 (10.). Auch Mehmet Türkan ereilte das gleiche Schicksal wie Derwisch. Sein Eigentor führte zur 3:0-Führung für die Gäste (39.). Es schien sich ein Debakel für die Lemgoer anzudeuten, zumal Schubert noch vor der Pause seinen zweiten Treffer an diesem Tag erzielen konnte (42.).

Das Debakel blieb aber aus. In Hälfte zwei sahen die Zuschauer auf dem Jahnplatz ein viel selbstbewusster auftretendes TBV-Team. Sicherlich, der VfB hatte jetzt ob der hohen Führung einen Gang herausgenommen, doch das soll die nun viel engagiertere Leistung der Lemgoer nicht schmälern. Der TBV spielte jetzt ordentlich mit und kam durch Oli Hett zum 1:4 (67.). Kevin Kröger setzte mit dem 5:1 für den VfB den Schlusspunkt unter diese Partie. „Wir haben es erst mit einer sehr defensiven Spielweise versucht, waren dabei aber auch zu angstvoll. Als wir dann schnell zwei Gegentreffer kassiert haben, ließen meine Spieler zunächst die Köpfe hängen. Eine alte Krankheit, die uns aber schon die ganze Saison begleitet. Im zweiten Spielabschnitt haben die Jungs dann aber gemerkt, dass auch sie an den Ball treten können. Da war dann wieder viel mehr Selbstvertrauen da und darauf müssen wir in den kommenden Partien setzen“, so TBV-Spielertrainer Salem Özmen.

Der nächste Spieltag:

In Avenwedde zu Gast

Eine wohl richtungsweisende Partie dürfte für den TBV am kommenden Sonntag anstehen, dann sind die Lemgoer um 15 Uhr beim Tabellenelften SV Avenwedde zu Gast, der nur zwei Punkte mehr auf dem Konto als die Özmen-Crew hat. Avenwedde dürfte in dieser Serie weit unter seinen Erwartungen zurückgeblieben sein. Das SV-Team ist aber stärker als sein Tabellenplatz einzuschätzen. „Für uns ein ganz wichtiges Spiel, in dem wir unbedingt punkten müssen. Wir müssen dabei unsere Leistung aus der zweiten Hälfte vom Spiel gegen Schloß Holte abrufen, dann ist für uns auch was in Avenwedde drin“, so Özmen, der hofft, dass seine Sturmspitze Saliou Abou am Sonntag wieder dabei ist, er seinen Urlaub in Afrika beendet hat. Erneut wird Özmen den Kader, wie schon im Spiel gegen Schloß Holte, mit A-Jugendlichen auffüllen.

Der insider-Tipp: Auch wenn wichtige Spieler wie Celik, Öztürk oder Siviloglu nun nicht mehr für die Lemgoer an den Ball treten, sollte das TBV-Team immer noch genügend Qualität haben, um in der Liga zu bestehen. Allerdings müssen sich Querelen aus der Vergangenheit schnell aus den Köpfen der Spieler verflüchtigen, die nur so ihre volle Leistung abrufen können. Gelingt dies, kann auch in Avenwedde gepunktet werden.


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