TBV schlägt Gummersbach

Isaias Guardiola beim Abschuss.

Lemgo. Am 26. Spieltag traf der TBV Lemgo im Traditionsduell der Handball-Bundesliga auf den VfL Gummersbach. 3766 Zuschauer sahen eine äußerst spannende Partie, die am Ende der TBV Lemgo mit 29:27 für sich entscheiden konnte. Beste Lemgoer Torschützen waren in diesem Spiel die beiden Außenspieler Tim Hornke mit neun Treffern und Patrick Zieker der sieben mal den Ball im gegnerischen Tor verwandelte.

Wie auch schon im Spiel gegen den SC Magdeburg startete Kehrmann mit Zieker und van Olphen auf der linken Seite, Kogut kam auf der Mitte zum Einsatz, Guardiola und Hornke übernahmen die rechte Seite, Theuerkauf am Kreis und Wyszomirski im Tor. Der TBV Lemgo erwischte an dem Spieltag den deutlich besseren Start in die Partie. Das erste Tor am Abend erzielte Hornke durch einen Strafwurf vom Siebenmeterpunkt. In der Abwehr stellten die Gastgeber ihre Gegner mit einer 5:1-Deckung vor eine Herausforderung. Die Abwehr konnte direkt einen Ball abfangen und Zieker in den Gegenstoß schicken, der direkt zum 2:0 erhöhte. Und auch Wyszomirski stand von Beginn an hellwach zwischen den Pfosten und parierte direkt den ersten Wurf von Linksaußen Marvin Sommer. Erst nach drei Minuten waren die Gäste durch Florian Baumgärtner erfolgreich. Nachdem Gästetrainer Denis Bahtijarevic bereits in der 5. Minute seine erste Auszeit zog, konnte der TBV seine Führung auf 10:3 weiterausbauen, bevor Bahtijarevic seine Mannschaft nur fünf Minuten später zur nächste Auszeit zu sich holte. Kehrmann nutzte die Auszeit ebenfalls und gab Kogut und van Olphen eine kurze Pause im Angriff und brachte Suton und Engelhardt ins Spiel. Auf der Anzeigentafel wurden knapp elf gespielte Minuten angezeigt, als Hornke schon zum dritten Mal an den Siebenmeterpunkt treten durfte und auch diesen sicher zum 11:3 verwandelte. Anschließend ging es Schlag auf Schlag und der Gummersbacher Siebenmeterschütze Marvin Sommer konnte auf 13:8 verkürzen. Nachdem Kogut in der 19. Minute nach einer zu körperbetonten Abwehraktion für zwei Minuten auf die Bank musste, nutzte der VfL die Überzahl aus und verkürzte auf vier Tore Abstand. Anschließend wurde Theuerkauf am Kreis gefoult und Hornke trat zum vierten Mal zum Siebenmeter an. Auch hier ging Hornke erneut als Sieger aus dem Duell, nachdem er den ehemaligen TBV-Torhüter Lichtlein mit einem Heber überwinden konnte. Beim Zwischenstand von 16:12 und noch drei Minuten auf der Uhr legte Kehrmann seine erste Grüne Karte auf den Tisch und rief seine Mannschaft zu sich. Wieder war es Theuerkauf der eine Zweiminutenstrafe für die Gegner am Kreis erarbeiten konnte. In Überzahl wurde dann über Engelhardt, der damit gleichzeitig sein erstes Heimspieltor feiern durfte, zum Abschluss gefunden. Trotz Unterzahl fanden die Gäste in der Lemgoer Abwehr eine Lücke und konnten über Ernst und Zhukov zum 17:14 verkürzen. Zwei Sekunden vor Schluss setzte Fabian van Olphen aus zwölf Metern Entfernung zum Stemmwurf an und netzte den Ball im kurzen unteren Eck zum 18:14 Halbzeitstand ein.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit gab es auf Lemgoer Seite zwei Wechsel. Bartók übernahm im Angriff Halbrechts und Johannesson löste Wyszomirski im Tor ab. Jedoch waren zunächst die Gäste im Ballbesitz und konnten direkt zum 18:15 abschließen. Lemgo kam in der zweiten Halbzeit schwerer ins Spiel und brauchte ein paar Minuten bis das erste Tor erzielt wurde. Wieder war Hornke zum Tempogegenstoß unterwegs und zum 19:17 erfolgreich. Nachdem die Gäste in der 35. Minute auf 19:18 verkürzen konnte, nahm Kehrmann sein zweites Timeout. Nun kam van Olphen wieder im linken Angriff zum Einsatz. In der 36. Minute konnte Simon Ernst zum ersten Mal im Spiel für den VfL den Ausgleich zum 19:19 erzielen. Nur vier Minuten später übernahm Gummersbach mit dem 19:20 die Führung. Im Gegenzug wackelte van Olphen seinen Gegner aus und glich zum 20:20 aus. Es war eine Viertelstunde in der zweiten Halbzeit gespielt und die Gäste gingen mit zwei Toren in Führung. Tim Suton konnte sich nach sechs torlosen Minuten für den TBV gegen Florian Baumgärtner durchsetzen und erzielte den Anschlusstreffer zum 21:22. Zehn Minuten vor Schluss gelang dem TBV über ein Anspiel an den eingelaufenen Zieker der Ausgleich, 24:24.

Nach einem Wechselfehler der Gummersbacher, mussten die Gäste sieben Minuten vor Ende erneut in Unterzahl spielen. Der TBV nutzte die Überzahlsituation und glich erneut durch Suton aus. Zwar legten die Gäste wieder ein Tor vor, jedoch schaltete van Olphen blitzschnell um und nutzte den Wurf auf das leere Tor um den nächsten Treffer zu erzielen. Dreieinhalb Minuten vor Schluss holte Guardiola über Halblinks den nächsten Siebenmeter und eine Zeitstrafe gegen Preuss raus. Hornke trat an den Siebenmeter, dieses Mal musste er gegen Puhle ins Duell, aber auch diesen Wurf verwandelte Hornke eiskalt im Tor und der TBV ging wieder mit einem Tor in Führung. In den letzten zwei Minuten hielt es keinen der Zuschauer in der Halle mehr auf dem Platz. Gummersbach nutzte die letzte Auszeit um sich zu besprechen. Nach Anpfiff setzte Ernst zum Eins-gegen-Eins an, aber verletzte sich bei der Aktion am Knie und fiel für die verbleibenden Spielminuten aus. 45 Sekunden vor Schluss war Torwart Johannesson zur Stelle und parierte. Um die letzte Spielaktion zu besprechen, nutzte Kehrmann 15 Sekunden vor Ende seine letzte verbleibende Auszeit. Der TBV schaffte es die Sekunden runterzuspielen, bevor der letzte Pass wenige Sekunden vor der Sirene auf Hornke kommt, der abschließend zum 29:27 Endstand trifft.

Bahtijarevic: In der ersten Halbzeit haben wir sehr schlecht angefangen. Im Vergleich hat Lemgo einfach sehr stark gespielt und zunächst fast perfekt gespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir zwar besser, aber wir haben Besprochenes einfach nicht so umgesetzt, wie ich es mir erwünscht habe.

Kehrmann: Wir haben Gummersbach zu Beginn an vor eine Aufgabe gestellt, mit der sie wahrscheinlich nicht ganz gerechnet haben. Dadurch konnten wir den Rückraum vor schwere Entscheidungen stellen. Mit der Qualität, die Gummersbach mittlerweile bekommen hat, konnten sie das Ruder in der zweiten Halbzeit rumreißen. Hinzu kam, dass wir es uns im Angriff wieder sehr schwergetan und einige freie Bälle verworfen haben. Jedoch konnten wir uns wieder mal auf unsere Abwehr verlassen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Spiel am Ende doch noch für uns entscheiden. Abschließend bin ich einfach stolz auf meine Mannschaft, was sie in den letzten Spielen auf der Platte zeigen.

TBV: Wyszomirski, Johannesson; Hornke (9/5), Zieker (7), Suton (4), van Olphen (4), Guardiola (1), Kogut (1), Bartók (1), Engelhardt (1), Theuerkauf (1), Ebner, Hangstein, Hübscher, Rose

 

Zuschauer: 3766

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