Neues Spielsystem in Liga Drei – Habenhausen zu Gast

Lemgo/Augustdorf (ruko). Auch für die Drittligamannschaft vom Team HandbALL steht an diesem Wochenende der Ligastart an. Die Jungs von Matthias Struck erwarten am kommenden Sonntag, 5. September, um 17 Uhr in der Augustdorfer Winio-Arena den ATSV Habenhausen.

Das Team HandbALL geht mit folgender Mannschaft in die neue Spielzeit. Hintere Reihe von links: Matthias Struck (Trainer), Hark Hansen, Michel Reitemann, Dominik Schmidt, Niko Blaauw Udo Schildmann (Co-Trainer). Mittlere Reihe von links: Alisha Diekmann (Physio), Thore Oetjen, Leon Goldbecker, Christian Herz, Timon Mühlenstädt, Linus Geis, Frank Deiters (Physio). Vordere Reihe von links: Rouven Hübner, Jonas Weiß, Niklas Hinsch, Leve Carstensen, Malte Runge, Maximilian Hollstein.

Zielsetzung ist der Klassenerhalt

Zielsetzung der Lipper ist der Klassenerhalt. Dabei gibt ein ganz neues Spielsystem in der Liga. Über 80 Mannschaften spielen insgesamt in den dritten Ligen. Dabei werden die sieben Staffeln mit bis zu 12 Mannschaften klein gehalten. Es gibt jeweils ein Hin- und ein Rückspiel. Sind diese gespielt, werden die beiden Erstplatzierten mit den beiden Erstplatzierten der anderen Staffeln um den Aufstieg in die zweite Bundesliga spielen. Die Plätze 3, 4, 5 und 6 spielen eine Pokalrunde (Platz im DHB-Pokal) aus. Die Plätze 7 bis 12 kämpfen um den Klassenerhalt. „Wir wollen nach den 22 Spielen natürlich über Platz sieben stehen, das sollte unser Anspruch sein“, so ALL-Coach Matthias Struck, der mit fünf Neuzugängen in die Serie geht und dabei auf die Jugend baut. Leve Carsten, ein Linksaußen, kommt von der Flensburger A-Jugend. Malte Runge (Rechtsaußen) spielte in der A-Jugend von Schwerin, ist Jahrgang 2003 und könnte immer noch A-Jugend spielen. Aus dem eigenen Nachwuchs werden Ralfs Geislers (RR), Keeper Leon Goldbecker und Rouven Hübner (RA) den ALL-Kader komplettieren. Verlassen haben die Lipper Shawn Pauly (Bielefeld), Robin Wetzel (Möllbergen) und Maxim Schalles, der sich dem Drittligisten Gensungen-Felsberg angeschlossen hat.

 „Tagesform wird entscheiden!“

Respekt hat Matthias Struck vorm kommenden Gegner Habenhausen: „Der ATSV wird zwar von vielen meiner Kollegen nicht so hoch gehandelt, doch ich sehe das etwas anders. Habenhausen hat gute Ergebnisse in der Vorbereitung erzielt, sich gut gegen Spenge oder Wilhelmshaven verkauft. ATSV verfügt über ein eingespieltes Team und agiert mit einer robusten, sattelfesten Abwehr. Ich denke, die Tagesform wird dieses Match entscheiden“, so Struck, der am Sonntag auf Linus Geis (Daumen) verzichten muss. Als Favoriten auf die vorderen Plätze macht Struck in erster Linie die Mannschaften aus Spenge, Aurich, Wilhelmshaven und auch das Team von Aufsteiger Bielefeld aus.