Team HandbALL zu Gast in Habenhausen

Hark Hansen (li.) und Niklas Hinsch (re.) treffen mit dem Team HandbALL auf Habenhausen. Foto Heiko Kapelle



(THL). Der ATSV Habenhausen ist der kommenden Gegner des Team HandbALL. Das Team von Matthias Struck trifft am Sonntag um 17 Uhr in der Hinni-Schwenker-Halle in Bremen auf Habenhausen, die zum Saisonauftakt Anfang September beide Punkte aus der wineo-ARENA entführen konnten. „Natürlich wollen wir dort zwei Punkte holen“, so der THL-Trainer.

„Das ist eine wichtige Phase vor dem Jahreswechsel und die wollen wir für uns nutzen.“ In der letzten Auswärtspartie im Jahr 2021 will das Team HandbALL gegen den Tabellennachbarn gewinnen, um den Abstand zu Platz sieben in der Liga zu halten. „Wir möchten da natürlich möglichst viel rausholen“, blickt Matthias Struck auch schon auf das letzte Spiel des Jahres 2021 voraus, das Heimspiel am 4. Dezember gegen LIT.

Im Hinspiel unterlagen die Lipper gegen Habenhausen zum Auftakt in die neue Spielzeit mit 31:34 und wollen sich nun im Rückspiel die beiden Punkte holen. Beim ATSV wirbelte damals noch Bjarne Budelmann, mit acht Toren erfolgreichster Werfer seines Teams im Spiel gegen das Team HandbALL, mit, nun aber fällt der talentierte Spielmacher nach seiner vor einigen Wochen erlittenen Verletzung am rechten Bein noch monatelang aus.

„Habenhausen hat durch den Ausfall von Budelmann natürlich einen Verlust hinnehmen müssen, trotzdem sind sie weiter stabil in ihren Leistungen“, so Struck. Der ATSV verlor am letzten Wochenende nur knapp gegen den OHV Aurich mit 24:26. „Sie decken mit einer kompakten 6:0-Abwehr und lassen nur wenig Lücken entstehen“, so Struck. „Wir dürfen nicht zu früh in die Abschlüsse gehen, sondern müssen auf die Chancen warten.“

Denn anders als noch beim Spiel vor einer Woche in Wilhelmshaven wollen die Jungs aus Lippe weniger Fehler machen und den Gegner nicht zum Tempospiel einladen. „Wichtig wird sein, dass wir auch gut in die Abwehr zurückkommen, um dem ATSV nicht zu viele Tempo-Tore zu ermöglichen. Sie müssen sich aufreiben gegen unsere Deckung, so dass wir selbst einige Ballgewinne generieren können, um mit unserem eigenen Tempospiel den Gegner unter Druck setzen zu können.“