Trotz zweitem Corona-Sommer zieht der BILSTER BERG eine positive Resonanz

Viel Verständnis für die Regeln

Ende Oktober geht die Saison 2021 am BILSTER BERG zu Ende. Bilanz: Trotz zweitem Corona-Sommer konnten an der Rundstrecke im Teutoburger Wald viele Veranstaltungen, von Fahrzeugpräsentationen bis hin zum Besuch der Tourenwagen-Legenden, unter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen, stattfinden.
 

Tourenwagen-Legenden am BILSTER BERG.

Der Saisonbeginn, der üblicherweise im März stattfindet, musste aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie verschoben werden. Dennoch gab es viel zu tun am BILSTER BERG. Neben Fahrzeugtests verschiedener Automobilhersteller sowie diversen Foto- und Filmdrehs, eröffnete im April eine TÜV NORD Station auf dem Betriebsgelände, spezialisiert auf die Überprüfung von historischen und motorsportlichen-Fahrzeugen.


 
Ende Mai konnte unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. Bis heute gilt am BILSTER BERG die 3G-Regel sowieso eine Abstands- und Maskenpflicht in Räumlichkeiten. „Die strenge Umsetzung dieser Regeln wurde bei all unseren Kunden mit viel Verständnis angenommen und umgesetzt. Dadurch können wir heute sagen: Es gab keinen positiven Corona-Fall im Rahmen von Veranstaltungen hier am BILSTER BERG“, berichtet Sabine Karusseit, Leiterin Vertrieb & Veranstaltungsmanagement. Neben Fahrzeugtests und -präsentationen gab es Mitte Juni auch ein besonderes sportliches Highlight am BILSTER BERG: die Tourenwagen-Legenden.


 
Dabei kam im beschaulichen Ostwestfalen echte Rennsportatmosphäre auf. Bei den Tourenwagen-Legenden handelt es sich um eine spezielle Rennserie für Tourenwagen aus den 80er und 90er Jahren. Um Fahrer und Fahrzeug optimal aufeinander abzustimmen, fanden die Testtage 2021 im Vorfeld der Rennsaison auf der Rundstrecke statt. Aufgrund der anhaltenden Pandemielage musste das Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt werden.
 
Ohne Kurzarbeit durch den Sommer
 
Durch die Corona-Lockerungen in den Sommermonaten konnten viele Veranstaltungen, die für das Frühjahr geplant waren, nachgeholt werden. Bei allen Fahrevents, auch wenn es dieses Jahr weniger waren, wurden die Schallschutzvorgaben, die in der Genehmigung des BILSTER BERG festgelegt sind, eingehalten. Die Einhaltung dieser Werte wird sowohl von einem schalltechnischen Ingenieurbüro, dem Kreis Höxter sowie dem BILSTER BERG selbst sehr strikt überprüft. „Die Betriebserlaubnis ist das höchste Gut des Unternehmens, die es immer zu schützen gilt“, sagt Frank Igelbrinck, Prokurist und Schallschutzbeauftragter des BILSTER BERG. Aufgrund der Vielzahl von Veranstaltungen in den Sommermonaten konnte die Kurzarbeit beendet werden und im August eine weitere Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau eingestellt werden.
Mit Blick auf die kommende Saison 2022 äußert sich der Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp vorsichtig optimistisch: „Wir hoffen, dass die positiven Entwicklungen zur Corona-Pandemie weiter anhalten und wir im kommenden Jahr wieder mit unserem Veranstaltungsformat „BILSTER BERG erFahren“ die Saison im Frühjahr eröffnen und damit auch wieder Besucher am BILSTER BERG begrüßen können.“
 

 
Über den BILSTER BERG:
 
Gebaut auf einem Munitionsdepot der NATO Rheinarmee in Bad Driburg, ca. 200 km östlich von Köln gelegen, wurde der BILSTER BERG am 1. Juni 2013 eröffnet. Nach einer Planungszeit von 7 Jahren war dies das erste Mal nach 80 Jahren, dass eine neue Rundstrecke in West-Deutschland den Betrieb aufnahm. Der Formel 1-Architekt Hermann Tilke und die deutsche Rallye-Legende Walter Röhrl waren maßgeblich in die Planung und den Bau involviert. Dennoch wurde der BILSTER BERG nicht vorrangig als Rennstrecke konzipiert. Automobilhersteller mieten den BILSTER BERG oft als Test- und Präsentationsstrecke. Durch das White Label Prinzip der Strecke wird sie auch gerne für Produktpräsentationen und von Filmcrews genutzt.
Zum BILSTER BERG gehören zudem ein Offroad-Parcours, ein Clubhaus, das Restaurant TURN ONE sowie eine Dynamikfläche. Das Projekt kostete 34 Millionen Euro und wurde ausnahmslos privat, von 180 Gesellschaftern, finanziert. Alle Gesellschafter haben die Möglichkeit an ausgewählten Terminen selber auf der Strecke zu fahren.