TSV II: Westfalenligaspieler neu im Kader

Hinzkerk und Avdija kommen aus Lipperreihe

Oerlinghausen (ruko). In der vergangenen Saison kämpfte der TSV Oerlinghausen II noch um den Klassenerhalt. In dieser Serie sieht es, und das wird wohl auch so bleiben, in dieser Beziehung sehr rosig aus. Der TSV überwintert auf Platz 7 in der Tabelle, hat satte 17 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

TSV II-Coach Jan Rüter hat gut lachen. Für ihn und sein Team lief es bisher gut in der Liga A.

Zufrieden so natürlich auch TSV-Coach Jan Rüter: „Natürlich haben wir eine gute Hinrunde gespielt, haben uns dabei sehr heimstark präsentiert. Doch Raum für Verbesserungen ist natürlich immer da. So haben wir gerade in den Spielen gegen die Spitzenteams viel zu viele Gegentore kassiert, das müssen wir abstellen“, so Rüter, der mit seinen Jungs seit Mitte Januar wieder im Training steht. Rüter geht davon aus, auch wenn eine 100prozentige Entscheidung noch nicht gefallen ist, dass er den TSV II auch in der kommenden Saison trainiert, zumal das Gros der Spieler signalisiert hat auch in der kommenden Serie bei den Bergstädtern zu kicken.

Als Winterneuzugänge können die TSVer Kevin Hinzkerk (Mittelfeld) und Hamez Avdija (Sturm) präsentieren, die beide vom TuS Lipperreihe kommen. Zudem hat sich Janik Steffen den Oerlinghausenern angeschlossen. Ein ganz starker Mittelfelder, der Stammspieler beim Westfalenligisten VfL Theesen war. „Janik ist der Bruder von unserem Akteur Bastian, eben auch ein Oerlinghausener Junge, der in den ersten Spielen nach der Winterpause dabei sein wird. Im April wird es ihn wahrscheinlich nach Heidelberg verschlagen, dann wird es wohl schwierig für ihn mit Einsätze bei uns werden“, erklärt Rüter, der in Zukunft auf Sahin Bas (Studium) und Pascal Böhlmann, der sich abgemeldet hat, verzichten muss.

Die insider-Prognose: Der TSV hat sich im Gegensatz zur vorherigen Saison enorm gesteigert. Die Mannschaft hat eine gute Entwicklung genommen und wird natürlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Die Chemie zwischen Team und Trainer stimmt. Der TSV wird sich weiterhin im oberen Mittelfeld halten.