TuS Asemissen startet in der Kreisliga A Lemgo neu durch

Großer personeller Umbruch

Leopoldshöhe/Asemissen (ruko). Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga haben viele Spieler den TuS Asemissen verlassen und haben sich anderen Klubs angeschlossen oder pausieren. Dementsprechend groß ist der personelle Umbruch, den das Team von TuS-Trainer Philip Plaschke in der Kreisliga A zu stemmen hat. Der Kader für die anstehende Serie wurden mit vielen Akteuren aus dem Team B der Asemissen aufgefüllt. „Für die Vorbereitung umfasst der Kader 30 Leute, was für die Saison natürlich zu viel ist. Wir werden daher im Laufe der Vorbereitung evaluieren, wer es in den finalen Kader schafft und wer vorerst die Zweite unterstützt“, erklärt der Asemisser Coach.

Bildquelle: TuS Asemissen

„Werden der 1. Mannschaft wieder ein neues Gesicht geben!“

„Wir haben das Glück, dass unsere zweite Mannschaft seit Jahren sehr erfolgreich Fußball spielt und eine eingeschworene Truppe ist. Die Spieler haben sehr viel Qualität und werden der ersten Mannschaft endlich wieder ein neues Gesicht geben, das mehr den Werten des TuS Asemissen entspricht als zuvor. Dazu kommt, dass ich als Trainer die Leute bereits kenne und wir auf beiden Seiten wissen, was wir voneinander erwarten können. Aktuell umfasst der Kader für die Vorbereitung 30 Leute, damit sich die Spieler beweisen können. Das wird sich aber am Ende der Vorbereitung noch reduzieren, sodass wir mit einem kleineren, aber sehr schlagfertigen Kader in die Saison gehen können“, schaut TuS-Coach Plaschke optimistisch auf die neue Spielzeit im lippischen Fußball-Oberhaus. Plaschke, der zuvor Trainer der zweiten Mannschaft des TuS war, löst Willi Lemke ab, der nach dem Rücktritt von Carsten Skarupke in der vergangenen Saison die Asemisser als Interimscoach übernommen hatte.

Nach außen hin möchte der neue TuS-Trainer kein Saisonziel angeben. „Ich habe als Trainer natürlich meinen klaren Anspruch, was wir erreichen wollen. Wir sind aber gut beraten uns auf uns zu konzentrieren. Da wir eine neue Mannschaft sind und ich auch erst diese Saison als Trainer in die Mannschaft komme, müssen wir uns erstmal finden. Dazu gehört es sich auf persönlicher Ebene zu finden, um sich auf dem Platz blind zu verstehen, aber auch das Spielsystem zu verinnerlichen“, so Plaschke, der fest verwurzelt mit dem Verein ist, als aktiver Spieler alle Jugendmannschaften in Asemissen durchlaufen hat, dann nach zwei Kreuzbandrissen im Herrenbereich als Trainer in der Dritten eingestiegen ist (2020) und seit 2024 das Reserveteam des TuS übernommen hatte.

„Stimmung in der Mannschaft ist sehr, sehr gut!“

„Ich denke, wir stellen ein technisch sehr starkes Team, das aber auch körperlich auftreten kann. Die Spieler aus der letztjährigen Zweiten wissen, wie viel Wert ich auf solche Aspekte lege. Die Entwicklung dahingehend war letzte Saison schon sehr gut und daran wollen wir jetzt anknüpfen. Ich glaube zudem, dass die Stimmung in der Mannschaft sehr, sehr gut ist. Wir haben viele Asemisser Jungs in unseren Reihen, denen der Verein etwas bedeutet. Durch diese Gemeinsamkeit werden wir als geschlossene Gruppe auftreten. Auch wenn ich zwar insgesamt sehr zufrieden bin mit unseren Stärken, gibt es natürlich immer wieder Sachen, die verbessert werden können. Einzelne Spieler dürfen und müssen noch mutiger werden mit Ball, während andere an ihrer Zweikampfstärke arbeiten müssen. Als Kollektiv können wir uns definitiv noch in der Kreativität im Offensivspiel verbessern. Wir finden oft schon sehr gute Lösungen, könnten aber in einzelnen Situationen mehr Gespür für das Überraschungsmoment haben“, lotet Plaschke die Stärken und Schwächen seines Teams aus.

„Aspe wird eine gute Rolle spielen!“

Als Titelfavoriten in der Liga macht Plascke in erster Linie Bezirksliga-Absteiger SV Werl-Aspe aus: „Ich denke Aspe wird eine gute Rolle spielen. Bad Salzuflen ist durch die Abgänge auf Trainer- und Spielerposition schwierig einzuschätzen. Ich traue Ihnen aber, genauso wie Extertal zu, wieder oben mitzuspielen. Lipperreihe II darf auch nicht unterschätzt werden. Mit Jan Schulmeister haben sie einen sehr erfahrenen Trainer, der aus einer Mannschaft viel herausholen kann“.

Plaschke schaut optimistisch in die Zukunft, was die Fußball-Abteilung des Klubs betrifft: „Wir sind eine sehr junge Truppe mit knapp 24 Jahren Durchschnittsalter. Nichtsdestotrotz haben wir auch Spieler mit viel Erfahrung. Wie zuvor bereits erwähnt glaube ich, dass es nächste Saison vordergründig darum geht, dass wir als Mannschaft zusammenfinden. Auf lange Sicht werden wir dann aber eine Truppe haben, die sich lange kennt und weiß wie sie zusammen zu spielen hat. Dadurch wird uns eine erfolgreiche Zukunft bevorstehen. 

Der insider-Tipp:

Der TuS Asemissen geht mit einem neuen, engagierten Coach in die Spielzeit in der Lemgoer Liga A. Plaschke kennt den Verein und seine Spieler aus dem Eff Eff, sicherlich ein großer Vorteil. Schaffte es Plaschke dem TuS nach der verkorksten Saison wieder einen neuen Geist einzuhauchen, kann ein Neuanfang gelingen und sich der Klub auch perspektivisch für die Zukunft positiv ausrichten.          

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