TuS Asemissen will sich in der Bezirksliga etablieren

„Wollen möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben!“

Leopoldshöhe/Asemissen (ruko). Mit 19 Feldspielern und zwei Torhütern geht Aufsteiger TuS Asemissen in die Serie in der Bezirksliga III und möchte sich dort möglich schnell etablieren.   

Asemissens Coach Carsten Skarupke geht mit einem 21 Mann starken Kader in die neue Spielzeit in der Bezirksliga III.

Zunächst aber steht natürlich der Klassenerhalt ganz oben auf dem TuS-Wunschzettel, was die Saisonziele der Asemisser betrifft: „Wir wollen eine vernünftige Serie spielen und schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, so die Zielvorgabe von TuS-Coach Carsten Skarzpke, der allerdings auf einige Stammspieler aus der vergangenen Saison verzichten muss, die sich anderen Klubs angeschlossen haben. Patrick Barthelmeus und Christopher Loges sind beim SV Ubbedissen gelandet. Schmerzlich sicherlich auch die Verluste von Goalgetter Dominik Pollakowski, Christian Bilavcic (beide TuS Eintracht Bielefeld) und von Torben Becker, der in der kommenden Saison beim VfB Schloß Holte kickt. Zunächst auch nicht mehr im Team Hatim Bahri, der sich eine Auszeit gönnt.

Ein externer Neuzugang

Dem stehen fünf Neuzugänge gegenüber, wobei nur Sascha Krencky, der den TuS Grastrup-Retzen verlassen hat, als externer Neuzugang zu zählen ist. Keeper Walter Lemke, Marcel Jablinski und Lukas Schmidt wurden aus dem Reserveteam der Asemisser in den Bezirksligakader hochgezogen. Wieder einsatzbereit Sebastian Melo Klassen, der sein Auslandsstudium beendet hat.

Trotz des Aderlasses baut Carsten Skarupke auf den Teamspirit in seiner Mannschaft: „Ich denke unsere Stärken liegen in unserem enormen Teamgeist, der Geschlossenheit und der Homogenität des Team, das zudem immer Leistungsorientiert auftritt“, so der Asemisser Coach, der weiß, dass sich seine Mannschaft an die andere Spielweise, die zweifelsohne in der neuen Liga herrscht, gewöhnen muss: „Wir müssen uns schnell an die neue Spielsituation gewöhnen, dabei beachten, dass Fehler anders bestraft werden, wie noch zu Kreisliga A-Zeiten. Wir müssen auf eine variable Spielgestaltung setzen, mal das Tempo erhöhen und es dann auch mal wieder zu verschleppen“, so Skarupke, der langjährige Erfahrungen als Coach in der Bezirksliga und auch in der Landesliga vorzuweisen hat.

Als Titelfavoriten macht das Asemisser Lager in erster Linie die Mannschaften vom TuS Lipperreihe, dem TSV Oerlinghausen, des SV Höxter und des SV Dringenberg aus. „Wir wollen auf jeden Fall längerfristig in der Bezirksliga spielen, um weiterhin jungen Talenten die Möglichkeit zu bieten in dieser Liga spielen zu können“, so Skarupke weiter.

Die insider-Prognose:

Aufgrund der nicht gerade ungewichtigen Abgänge muss sich das Asemisser Team neuformieren und mit anderen taktischen Varianten aufwarten, wie noch zu Zeiten in der Liga A. Der TuS verfügt mit Carsten Skarupke aber über einen erfahrenen Coach, der weiß an welchen Stellschrauben er drehen muss. Viel wird darauf ankommen, wie der Aufsteiger die ersten Spiele in der Serie gestaltet. Gelingt ein guter Start dürfte das Ziel Klassenerhalt auf jeden Fall zu realisieren sein.

Skrupkes WM-Tipp:

Ich denke Deutschland wird es bis ins Viertelfinale schaffen. Wer letztendlich den Titel holt, darüber möchte ich keinen Tipp abgeben.