Lemgo/Brake (ruko). Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Lüerdissen dürfte der Flaschenhals im Bezug auf den Klassenerhalt immer enger für den TuS Brake werden, der das Ende der Tabelle ziert und dabei gegenüber den Konkurrenten wie Hörstmar/Leese oder Kirchheide schon 22 Spiele absolviert hat.

„Wir wissen sicherlich was die Stunde geschlagen hat und sind dazu verdammt in den kommenden Spielen zu punkten und das am bestens dreifach“, so ein nachdenklicher Braker Coach Alex Kirsch, dessen Team im Spiel gegen den VfL durchaus mit 1:0 in Führung hätte gehen können, doch Marcel Heisler vergab aus aussichtsreicher Position. Besser machte es da Tim Plöger auf der anderen Seite fünf Minuten später, der nach einer Ecke von Tim Krüger zum 1:0 einnickte. Lüerdissen hatte die Partie in der Folgezeit bestens im Griff. „Wir sind gerade in Hälfte eins nicht so aufgetreten, wie ich mir das gewünscht hätte. Die Laufbereit fehlte und das darf im Abstiegskampf nicht passieren“, so ein leicht angesäuerter Alex Kirsch. Lüerdissen legte bis zur Pause durch Treffer von Quast (28,) und Jan Blübaum, der nach einem Quast-Schuss abstauben konnte, nach. Beckmann traf noch kurz vor dem Wechsel nur den Pfosten des Braker Tores.
Nach der Pause nahm der VfL einen Gang heraus und Brake fand besser ins Spiel. „Jetzt machte sich bei uns der Kräfteverschleiß von drei Spielen in acht Tagen bemerkbar“, so Lüerdissens Sportlicher Leiter Willi Wollbrink. Brake kam durch Heisler in der 70. Minute zum Anschlusstreffer und hatte anschließend noch zwei gute Möglichkeiten durch Mannel zu verzeichnen.
„Am Ende ein verdienter Sieg. Wir haben neun Punkte in den drei Spielen in acht Tagen geholt, so unser gestecktes Ziel erreicht“, so ein zufriedener Willi Wollbrink.
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