Leopoldshöhe/Asemissen (ruko). „Wir wollen weiter ganz oben mitspielen, das Rennen um den Titel, den wird uns natürlich wünschen, solange wie möglich offen halten. Alles andere zu behaupten wäre eine Lüge“, macht Assemissens Coach Florian Müller deutlich, dass sein Team keinen Deut im Kampf um den Titel in den Restspielen der Rückrunde nachlassen wird.


Florian Müllers Zukunft als Trainer beim TuS Asemissen dürfte ungewiss sein. Müller wird in Kürze zum zweiten Mal Vater. Er muss dann schauen, ob er es zeitlich noch schafft auch in der kommenden Serie als TuS-Trainer zu fungieren.

Mit Christopher Loges, einem Polizisten aus Wuppertal, der nun im Lipperland seinen Dienst angetreten hat, hat der TuS einen Winterneuzugänge zu vermelden. Zudem wird Sebastian Klaßes beim TuS in der Rückrunde aushelfen. Klaßes ist ein alter Kumpel von Müller, mit dem er schon bei Arminia Bielefeld zusammen spielte. Zudem hat der 36-Jährige Klaßes, der auf der 6 oder auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann, bei so renommierten Teams wie Dornberg, Fichte Bielefeld, Rödinghausen oder dem SC Herford gespielt. „Es kann uns mit seiner Erfahrung sicher weiter helfen“, freut sich Müller auf seinen Kollegen. Mit den wiedergenesen Ali Dadaev, Moritz Plate und Keeper Florian Schürmann wird Müller in der Rückrunde über weitere Alternativen verfügen. Auch Gerrit Barthelmeus dürfte bald wieder fit sein. Von dem nun angeschwollenen TuS-Kader dürfte in Zukunft wohl auch die Asemisser Reserve profitieren. Als „Trainingsgast“ steht Müller der A-Jugendliche Tilo Bednorz zur Verfügung, der langsam an den Seniorenkader herangeführt werden soll. Aus der 3. Mannschaft hat sich der pfeilschnelle Rafael Giebel für höhere Aufgaben empfohlen. Abgänge hat der TuS in der Winterpause nicht zu vermelden.

Bleibt Müller?

Die Planungen für die neue Serie sind bei den Asemissern noch in die Anfängen. Auch ob Florian Müller den TuS in der nächsten Serie trainieren wird, ist noch nicht raus. Da der TuS-Trainer im Februar zum zweiten Mal Vater wird, dürfte sein zeitlicher Rahmen für den Fußball wohl noch enger werden.

Die Prognose: Klarer Fall, der Weg über den Titel wird nur über den TuS Asemissen gehen, der aufgrund der Neuzugänge und der Wiedergenesung vieler Spieler noch stärker als in der Hinserie einzuschätzen ist und dadurch wohl auch unberechenbarer wird. Man muss kein Prophet sein, um zu behaupten, dass der TuS sich entweder die Meisterkrone in dieser Serie aufsetzen wird oder sich zumindest den Vizemeistertitel sichert.