FC-Coach Rouven Post gibt sein Amt im Sommer ab
Dörentrup. Nach fünf Jahren an der Seitenlinie verlässt Trainer Rouven Post im Sommer 2026 den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen auf eigenen Wunsch. Am 7. Januar teilte Post seiner Mannschaft die Entscheidung mit. Ausschlaggebend sind private und keine sportlichen Gründe: Familie und Beruf sollen ab Sommer Priorität genießen.
Bildquelle: FC SSWDamit biegt zur Rückrunde eine stabile Phase für die Erstvertretung des FCSSW auf die Zielgerade ein. Post übernahm das Traineramt im Sommer 2021 aus der Rolle des Co-Trainers hinaus von Markus Kettern. Die folgenden Spielzeiten wurden auf den Plätzen 11, 10, 7 und 8 beendet. Immer mit dem Fokus auf eine Integration der eigenen Jugendspieler und mit dem Wunsch einer spielerischen Weiterentwicklung. Aktuell belegt das Team in der Lemgoer Kreisliga A erneut einen gesicherten Platz 8.
„Immer stolz darauf, Teil des Ganzen zu sein!
Rouven Post: „In erster Linie möchte ich mich bei meinen Spielern, den Verantwortlichen und den Fans bedanken. Ihr seid es, die den Verein zu dem machen, was er ist…eine große Familie. Ich war immer stolz darauf, Teil des Ganzen zu sein und habe es immer als Privileg verstanden und nicht als selbstverständlich gesehen.
Die Entscheidung zu treffen, im Sommer eine Pause einzulegen und nicht mehr als Trainer für den FC zu arbeiten, ist mir sehr schwer gefallen. Ich wäre gerne weiterhin aktiver Bestandteil der FC-Familie geblieben. Allerdings freue ich mich nun umso mehr auf die verbleibenden Monate bis zum Ende der Saison am Sporker Holz. Darüber hinaus wünsche ich allen Beteiligten nur das Beste und viel Erfolg für die sportliche und private Zukunft. Vielen Dank für die gemeinsamen wundervollen letzten Jahre!“
FC-Fußballobmann und Geschäftsführer Frank Geise bedauert den Abgang sehr: „Aus unserer Sicht hat es Rouven in den vergangenen Jahren immer verstanden, seine eigenen hohen Ansprüche an Training, Weiterentwicklung, Taktik und Umfeld mit unseren Möglichkeiten eines kleinen Dorfvereins zu verbinden. Wir locken keine externen Spieler mit finanziellen Anreizen oder großen Prämien und wir konnten vermutlich nicht all seine Wünsche in der täglichen Arbeit erfüllen…aber wir hoffen sehr, dass ihm der FC etwas ans Herz gewachsen ist und dass der Platz am „Sporker Holz“ ein wenig Zuhause für ihn geworden ist. Rouven hat hier mit vollem Einsatz tolle Arbeit geleistet und wir wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft nur das Beste – sportlich und privat!“
Zum Abschluss soll im Sommer ein natürlich möglichst positiver Tabellenplatz verbucht werden. Bis dahin wird Post im Gespann mit Co-Trainer Jan-Frederik Diemert und Betreuer Hans Weitauer weiterhin sein Bestes geben. Als nächstes Etappenziel steht die erstmals in der FC-Historie erreichte Endrunde des LZ-Cups am 18. Januar auf der Tagesordnung. Parallel beginnt für die Verantwortlichen die Suche nach einer passenden Nachfolge.


