Lemgo (ruko). Gelungener Auftakt zu den vier Spitzenspielen, die der TBV in den nächsten Wochen absolvieren muss. Mit 3:1-Toren konnte der TBV einen der Topfavoriten auf den Titel in der Bezirksliga III, den SV Höxter, auf dem heimischen Jahnplatz niederhalten. Nun stehen für die Lemgoer Spiele gegen drei weitere Teams der „Big Five“ in der Tabelle an. Am kommenden Sonntag ist der TBV beim Tabellenzweiten SV Dringenberg zu Gast. Es folgen die Partien daheim gegen den Tabellenfünften TuS Lipperreihe und am 14. November ist der TBV beim derzeitigen Ligaprimus Post SV Detmold zu Gast. „Danach werden wir sehen, wo die Reise für uns hingeht“, ist Wölk bewusst.

Der TBV fand gegen den SV zwar gut ins Spiel, wurde aber nach zwei Minuten kalt erwischt, als Rode für die Gäste zum 1:0 einklinkte. In der 15. Minute hatte Arno Warkentin Pech, als er nur das Aluminium des SV-Tores traf. Höxter in der Offensive mit schnellen Leuten aktiv, doch in der Defensive eher anfällig. Allerdings konnte Oli Hett zunächst zwei gute Möglichkeiten nicht verwerten. In der 33. Minute fiel dann aber der verdiente Ausgleich für den TBV. Hett zeigte sich diesmal zielsicher. Eine Minute vor dem Seitenwechsel wurde Leon Kienast im Höxteraner Strafraum elfmeterwürdig gefoult, doch Manuel Süllwold konnte den fälligen Strafstoß nicht verwerten.
Zerfahren, mit vielen Zweikämpfen, präsentierte sich zum größten Teil der Verlauf der zweiten Spielzeit. Keines der beiden Teams wollte in Rückstand geraten. In der 83. Minute nutzte Oli Hett einen Abwehrfehler der Gäste zum 2:1. Das Leder schweißte er dabei regelrecht unter die Querlatte des SV-Tores. Der eingewechselte Serkan Erdem machte in der 86. Minute den Deckel auf dieses Spiel. „Alles in allem haben wir heute einen verdienten Sieg eingefahren“, so Wölk, der seherische Fähigkeiten in der Pause bewies, als er sich klar darauf festlegte, dass seine Jungs dieses Spiel noch gewinnen würden.
Der nächste Spieltag:
Warkentin und Kienast angeschlagen
Mit großen Sorgenfalten schaut Matthias Wölk auf die schwere Auswärtsaufgabe in Dringenberg, könnten doch seine zwei Offensivspieler Arno Warkentin und Leon Kienast ausfallen, die sich beide im Spiel gegen Höxter am Knöchel verletzt haben. „Wir werden sehen, ob sie bis Sonntag wieder fit sind“, so Wölk, der auch auf den gelbrot gesperrten Klamm verzichten muss. Philipp Born ist zumindest wieder ins Training eingestiegen. Ob es für einen Einsatz am Sonntag schon reicht, ist fraglich. „Nach dem Sieg gegen Höxter fahren wir mit Selbstbewusstsein zum SV, wollen von dort auf jeden Fall etwas mitnehmen“, so ein entschlossener Lemgoer Coach.
Der insider-Tipp: Der TBV wird sich in Dringenberg strecken müssen, gewinnt am Ende die Partie aber mit 2:1-Toren.

