"Welt wird nicht untergehen!“

Mit viel Dampf verwandelte Jogi Lindemeyer den Elfer im Spiel gegen Neuenbeken zum 1:0.

Barntrup (ruko). Es sieht wahrlich nicht gut für den RSV Barntrup im Bezug auf den Klassenerhalt aus. Auch in den beiden Spielen gegen Dringenberg und Neuenbeken konnten die „Roten Teufel“ nicht punkten, die sich weiter im tiefsten Tabellenkeller befinden. Das Nachholspiel in Dringenberg verloren die „Teufel“ letztendlich ein wenig unglücklich mit 2:4. Das Heimspiel gegen den Titelaspiranten aus Neuenbeken ging am Sonntag mit 1:3 verloren.

„Wir spielen zur Zeit, auch wenn wir in den vergangenen vier Spielen nicht punkten konnten, nicht wie ein Absteiger, werden weiterhin alles probieren, um doch noch die Klasse zu halten. Wenn es uns dann letztendlich doch erwischen sollte, davon wird die Welt nicht untergehen“, ist RSV-Präsident Andreas Schlingmann auf jedes Szenario vorbereitet. Die ersten Minuten im Spiel gegen Neuenbeken gingen klar an die Gäste, die mit viel Druck agierten. Ab der 12. Minute fing sich der RSV und konnte den Gästen Paroli bieten. In der 19. Minute wurde Leon Baumeister an der Neuenbekener Strafraumgrenze gelegt und der Referee entschied auf Strafstoß, den Jogi Lindemeyer mit viel Dampf zum 1:0 für die Gastgeber verwerten konnte. Neuenbeken antwortete 18 Minuten später mit einem Kopfball von Hölscher, der zum 1:1 einschlug, gleichzeitig auch der Pausenstand.

Mit viel Elan kam der SV aus der Kabine, drängte auf den Führungstreffer, doch der RSV ließ zunächst wenig zu, hatte seinerseits durch Leon Baumeister die Riesenchance in Führung zu gehen, doch Baumeisters Schuss klatschte nur an den Pfosten (62.). In der 75. Minute dann doch die Führung für die Gäste, Wegs klinkte zum 2:1 ein. Der RSV machte jetzt auf, konnte sich dabei aber keine zwingenden Möglichkeiten mehr erspielen. In der 90. Minute machte Vuletic endgültig den Sack für den SV zu.

 

Der nächste Spieltag:

Heute in Atteln zu Gast

Erneut muss der RSV am Donnerstag, 3. April, in einem Nachholspiel ran, ist beim Tabellenvierten SV Atteln zu Gast. Am Sonntag gastiert der RSV beim Tabellenelften SF DJK Mastbruch. „Es sind noch fünf Spiele, die wir zu absolvieren haben. Noch ist alles drin und wir werden alles dafür geben auch im 15. Jahr in Folge überkreislich zu agieren“, gibt sich Andreas Schlingmann kämpferisch.

Der insider-Tipp: In Atteln zu punkten dürfte schwer werden. Mastbruch muss aber einfach geschlagen werden. Die Qualität die DJK in die Schranken zu weisen müsste der RSV haben. Kann er diese abrufen, kann aus Mastbruch ein Dreier entführt werden.