Leopoldshöhe/Asemissen (ruko). Aufsteiger TuS Asemissen schwimmt weiter auf einer Welle des Erfolgs. Auch am 3. Spieltag in der Bezirksliga III konnte der TuS mit drei Punkten glänzen, schlug den VfR Borgentreich daheim klar mit 4:1-Toren.

Elfmeterreifes Foul an Marius Seipt, der den anschließenden Elfer zum 1:1 versenkte.

Sehr zufrieden mit dem bisher Erreichten zeigt sich so auch Asemissens Coach Carsten Skarupke: „Wir haben einen optimalen Saisonstart hingelegt, sind in der Liga angekommen. Wir können die bisherigen Erfolge aber einordnen. Uns ist bewusst, dass in Zukunft sicherlich andere Hausnummern auf uns warten“.

Zunächst sahen die Besucher an der Grester Straße eine zähe Partie. Borgentreich stand tief und so gab es kein Durchkommen für die Asemisser, die dann in der 15. Minute ihre erste gute Chance durch Marius Seipt zu verbuchen hatten. Wie aus dem Nichts fiel die Führung für die Gäste, die selbstverschuldet war. TuS-Keeper Walter Lemke erlaubte sich einen kapitalen Bock. Er warf das Spielgerät genau vor die Füße von Diawara. Der bedankte sich und lupfte das Leder zur Borgentreicher Führung in das Tor (22.). Asemissen zeigte sich nur kurz beeindruckt und forcierte seine Angriffsbemühungen. In der 33. Minute wurde Seipt elfmeterreif gelegt. Seipt trat selbst an und klinkte zum 1:1 ein. Nur eine Minute später war Seipt erneut zur Stelle und markierte den 2:1-Pausenstand.

Einbahnstraßenfußball – und zwar in Richtung Borgentreicher Kasten – in Hälfte zwei. Asemissen weit überlegen und mit vielen Chancen. Tim Ende traf zum 3:1 (66.). Sascha Krencky schloss zum 4:2-Endstand ab (79.). Der Sieg der Asemisser hätte auch höher ausfallen können, zumal der VfR Glück bei Pfostenschüssen hatte.

Der nächste Spieltag:

Derby in Jerxen

Am kommenden Spieltag ist der TuS beim SV Eintracht Jerxen-Orbke zu Gast, der am 3. Spieltag mit einem 5:3 beim Blomberger SV seine ersten Punkte in dieser Saison einfahren konnte. „Da erwartet uns sicherlich ein schweres Spiel. Dennoch hoffe ich, dass wir von dort etwas Zählbares mitnehmen werden“, so Carsten Skarupke, der sich wünscht, dass sich bis Sonntag einige seiner verletzten Spieler wie Heidschuster, Meier oder Tews wieder gesund melden.    

Der Insider-Tipp: Asemissen bleibt in der Erfolgsspur und wird in diesem Lipper-Derby nicht leer ausgehen.