Team HandbALL reist in den Norden
„Wenn wir dort eine gute bis richtig gute Leistung über 60 Minuten anbieten, glaube ich, dass auch auswärts in Wilhelmshaven nichts unmöglich ist“, so Björn Piontek vor der Reise an die Nordsee. Das Team HandbALL ist am Samstag um 18 Uhr zu Gast in der Nordfrost-Arena beim Wilhelmshavener HV und möchte liebend gerne den Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen. „Ich schätze Wilhelmshaven aufgrund der Routine und des Heimspiels als leicht favorisiert ein, ich glaube aber, in Summe sind beide Teams nicht so weit weg voneinander“, blickt der THL-Trainer voraus.
Bildquelle: Max Grote/maxgrote.de„Uns erwartet zunächst eine gut besuchte und stimmungsvolle Arena in Wilhelmshaven“, können sich die Jungs von Piontek wahrscheinlich auf eine Menge Zuschauer freuen. „Da wird eine ordentliche Kulisse auf unsere Jungs warten.“ Schließlich ist das letzte Heimspiel beim WHV sechs Wochen her, gegen Bielefeld und Minden besuchten im Schnitt mehr 800 Fans die Spiele.
„Mit dem WHV treffen wir auf eine sehr routinierte Mannschaft“, so Piontek über den kommenden Gegner. „Zu Beginn der Saison hatten sie ein paar Probleme“, fielen beim WHV zunächst mit Kozul und Dröge zwei wichtige Stützen aus. „Wenn da Mitte und Rückraum rechts ausfallen , ist das schon mal ein Brett“, so Piontek weiter. „Aber beide Spieler sind nun zurück und jetzt hat sich der WHV ganz klar stabilisiert.“
„Wilhelmshaven kommt über ihre starken Rückraumschützen, die immer wieder gut in Szene gesetzt werden. Auch der Kreis wird immer gut bedient. Sie sind eine abgezockte Truppe mit ganz viel Erfahrung, sie spielen einen routinierten, sehr sicheren Ball und in der Abwehr sind sie mit ihrer offensiv ausgerichteten 6:0-Deckung körperlich durchaus als robust einzustufen“, so Piontek.
„Für uns wir des darum gehen, dass wir eine stabile 6:0-Abwehr stellen und erneut auf eine gute Torhüterleistung unsere beiden Keeper bauen können“, lässt der THL-Coach einen kleinen Einblick zu. „Wir müssen unser Tempospiel noch etwas mehr durchdrücken als am letzten Wochenende und die glasklaren Dinger unbedingt verwandeln. Im aufgebauten Angriff müssen wir gegen die WHV-Abwehr Geduld bewahren, Tiefe ins Spiel bekommen, nicht in Hektik geraten und sehr abgezockt auftreten“, gibt Piontek als Marschroute für das Spiel aus.
Auch an diesem Wochenende unterstützen wieder Jungs aus der A-Jugend von Handball Lemgo das Team HandbALL. „Auch, dass die zuletzt erkältungsgeschwächten Spieler wieder voll trainieren konnten wird uns am Wochenende ungemein helfen, das gibt uns mehr Luft und Körner“, so Piontek. „Für was es dann am Wochenende wirklich reicht, das wird sich zeigen. Aber wir treten mit viel Mut und dem festen Willen an, dem WHV einen ganz, ganz heißen Tanz zu liefern und freuen uns auf das Spiel.“
Textquelle: Team HandbALL


