Bennet-Antonio Brinkmeier, der zweimal traf, im Flugmodus.


Lemgo (THL). In eine 21:27-Niederlage musste die A-Jugend von Handball Lemgo am Sonntag gegen den 1. VfL Potsdam einwilligen. „Wir sind sehr zufrieden mit der kämpferischen Einstellung. Die Jungs können stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht“, bilanzierte HL-Coach Maik Schulze nach der Partie. „Deshalb ist es umso ärgerlicher, dass wir uns dafür nicht belohnt haben.“

Die Hausherren starteten gut in die Partie und boten den Gästen aus Brandenburg über weiter Strecken ein Match auf Augenhöhe. „Wir haben eine super Abwehr gespielt, bekommen trotzdem aber zwei, drei vermeidbare Gegentreffer“, so Schulze. Die Jungs aus Lemgo legten beim 7:5 noch vor, kassierten aber dann fünf Tore in Serie von Potsdam.

„Im Angriff haben wir zu viele Chancen ausgelassen“, monierte der Lemgoer Trainer. „Eigentlich hätten wir mit einer Führung in die Pause gehen müssen.“ Lemgo konnte das Spiel nach dem 8:12 noch auf 12:14 kurz vor der Pause verkürzen. Auch in der zweiten Halbzeit war die mangelnde Chancenverwertung das Problem der Lipper.

Bis zum 17:19 war Handball Lemgo in Schlagdistanz, dann traf der VfL dreimal in Reihe und verteidigte die Führung bis zum Schluss. „Unsere Ausbeute war heute nicht gut. Wir hatten über die gesamte Spielzeit gesehen zu viele Fehlwürfe. Wir arbeiten hinten gut in der Deckung, konnten das aber vorne nur wenig nutzen“, so Maik Schulze.

Beim HSV zu Gast

Am Ende unterlag Lemgo mit 21:27-Toren. „Wir haben trotzdem super mitgehalten, darauf lässt sich aufbauen“, sagte der Trainer der Lemgoer A-Jugend abschließend, dem im nächsten Spiel in Hamburg, Samstag, 20.11., dann auch wieder mehr Alternativen zur Verfügung stehen. Der Anwurf gegen den HSV in der Sporthalle Hamburg erfolgt um 16 Uhr.

Handball Lemgo: Deppe, Nikel, Kleinschmidt; Schulte 3, Hollstein 6, ter Duis 5, Weiß 2, Brinkmeier 2, Tesi 1, Wilms, Bakker 1, Bilanzola 1, Bischoff.