Zwischencheck bei den lippischen Fußball-Teams: TuS Bexterhagen

Reitemeier bleibt – TuS mit zwei Winterneuzugängen

Leopoldshöhe/Bexterhagen (ruko). Der TuS Bexterhagen muss auch in dieser Saison um den Klassenerhalt in der Lemgoer Liga A bangen, hat zurzeit den vorletzten Platz in der Tabelle inne. Dennoch Panik kommt bei den TuS-Verantwortlichen nicht auf. Als Reaktion auf das bisher mäßige Abschneiden in der Liga hat sich der TuS in der Winterpause verstärkt. Maximilian Leitmann vom SC Bad Salzuflen und Tugay Ayar vom TuS Leopoldshöhe II haben sich den Reitemeier-Schützlingen angeschlossen. Nachfolgend schaut TuS-Obmann Andre Gronemeier auf die bisherige Spielzeit zurück.  

Wie bewertet ihr, aus eurer Sicht, den bisherigen Verlauf der Saison?

Andre Gronemeier: Ich denke, ein Blick auf die Tabelle reicht aus, um festzustellen, dass wir mit dem bisherigen Saisonverlauf unzufrieden sind. Nach den Eindrücken aus der Vorbereitung und den ersten Spielen der Saison, waren wir zuversichtlich eine deutliche ruhigere Spielzeit im Vergleich zur Vorsaison zu spielen.

„In alte Muster verfallen!“

Was genau lief in der Mannschaft nicht so, wie ihr euch das vorgestellt habt. Woran muss gearbeitet werden?

Andre Gronemeier: Im Endeffekt haben wir im Laufe der Hinrunde alle direkten Duelle gegen Teams aus der unteren Tabellenregion verloren. Einzige Ausnahme war das letzte Auswärtsspiel in Brake Ende November, welches wir erfreulicherweise mit einem 3:1-Sieg positiv gestalten konnten. Wenn die Liga wie in dieser Spielzeit relativ ausgeglichen ist, dann ist es nicht sonderlich überraschend, dass man am Ende der Tabelle steht. Unglücklicherweise sind wir leider phasenweise wieder „in alte Muster verfallen“, was dann in Kombination mit ausbleibenden Erfolgserlebnissen schnell zu mangelnden Selbstbewusstsein führen kann. Alle im Team müssen verinnerlichen, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man mit 100 % in jedes Spiel geht. Auch die Bereitschaft ein gewisses Opfer für die Mannschaft zu bringen ist ein sehr wichtiger Faktor, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Womit seid ihr bisher zufrieden, was lief gut und auf was lässt sich aufbauen?

Andre Gronemeier: In den ersten Spielen der Saison sind wir mit einer guten Portion Selbstbewusstsein aufgetreten, woran wir definitiv anknüpfen müssen. Nach zahlreichen Gesprächen mit dem Mannschaftsrat und einzelnen Spielern, konnten wir in den letzten Wochen feststellen, dass die richtigen Mechanismen greifen und das Team sich ganz klar in der Pflicht sieht. Leider kennen wir die Positionierung im Tabellenkeller ja bereits aus der letzten Saison, weshalb wir sicherlich wissen wie wir mit der Situation umzugehen haben. Unsere Philosophie ist daher, dass wir ganz klar im Verein die Ruhe bewahren werden und uns nicht von Aktionismus treiben lassen werden.

Wie haben sich die Neuzugänge bisher bei euch integriert?

Andre Gronemeier: Alle neuen Spieler wurden super von der Mannschaft aufgenommen und passen menschlich hundertprozentig bei uns rein. Leider hatte der ein oder andere von den Neuzugängen noch mit einer langwierigen Verletzung zu kämpfen, weshalb das sportliche Leistungspotenzial noch nicht vollständig abgerufen werden konnte.

Welche eurer Spieler haben den größten Sprung in ihrer Entwicklung gemacht?  

Andre Gronemeier: In diesem Fall ist sicherlich Jannik Henschel zu nennen, der im letzten Sommer viel Konkurrenz auf seiner angestammten Position dazu bekommen hat. Jannik ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, der sich trotz anhaltender Probleme mit dem Knie verdient durchgesetzt und in der Hinrunde einen großen Schritt gemacht hat.

Studtrucker wieder dabei

Sind Winterneuzugänge bei euch geplant?

Tugay Ayar vom TuS Leopoldshöhe II soll den Bexterhäger Sturm beleben.

Andre Gronemeier: Wir haben insgesamt zwei externe Neuzugänge zu vermelden. Mit Maximilian Leitmann einen erfahrenen Sechser, der am Anfang dieser Saison noch Kapitän beim SC Bad Salzuflen gewesen ist. Um Max haben wir uns sehr bemüht, was sich nach den ersten Eindrücken bereits hundertprozentig ausgezahlt hat. Darüber hinaus hat sich im Winter mit Tugay Ayar vom TuS Leopoldshöhe II ein Stürmer angeschlossen. Tugay hat bereits von der F- bis zur C-Jugend in Bexterhagen gespielt und kennt daher einige Jungs aus unserer Mannschaft sehr gut. Als „internen Neuzugang“ können wir noch Marius Studtrucker bezeichnen, der in der Hinrunde leider nicht dabei war. Aus der aktuellen A-Jugend haben wir Timo Frodermann als zweiten Torhüter fest dazu genommen. Timo hat eine super Entwicklung gemacht und sich die frühzeitige Beförderung durch Ehrgeiz und Willen absolut verdient. Als Abgänge haben wir mit Justin Hoffmeister einen Torwart, sowie Brian Galouo-Auyilaborth einen Feldspieler zu verzeichnen. Beide Spieler haben sich im Winter aus zeitlichen Gründen, dem Paderborner C-Ligisten PSV Stukenbrock-Senne angeschlossen.

Ist die Trainerfrage für die kommende Saison schon entschieden?

Andre Gronemeier: Erfreulicherweise bleibt das Trainerteam in der aktuellen Konstellation bestehen. Sowohl Jens Reitemeier als hauptverantwortlicher Coach, wie auch Maximilian Ilgner als Co-Trainer und Stefan Thiede als Torwarttrainer bereits haben Ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Wir freuen uns, dass wir das erste Mal in der Wintervorbereitung auf den im letzten Jahr neu fertiggestellten Kunstrasenplatz in Leopoldshöhe zurückgreifen können. Dieser Punkt bringt viel Flexibilität in der kalten und nassen Jahreszeit mit sich, was für die Trainingsarbeit ein großer Vorteil ist.

Wie bewertet ihr die Zukunft des Amateurfußball, gerade was die unteren Ligen betrifft?

Maximilian Leitmann vom SC Bad Salzuflen hat sich dem TuS angeschlossen.

Andre Gronemeier: Sicherlich ist es deutlich schwieriger geworden junge Leute für Amateurfußball oder das Ehrenamt zu begeistern. Das ist schlussendlich wohl auch auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung zurückzuführen. Dennoch bin ich vorsichtig optimistisch, dass der Amateurfußball auch weiterhin eine sehr wichtige Rolle einnehmen wird. Die Entwicklung bei uns im Verein verläuft tatsächlich konträr zu anderen Vereinen, auch wenn wir da selbstverständlich demütig sind und wissen, dass sich sowas auch wieder ändert, wenn man nicht permanent am Ball bleibt. Wir sind mit drei Seniorenteams und einer Frauen-Mannschaft, die alle sehr intakt sind, aktuell personell hervorragend aufgestellt. Mittlerweile hat sich hier schon eine gewisse Eigendynamik entwickelt, was neue Gesichter angeht, da es sich scheinbar schon rumgesprochen hat, dass man sich bei uns im Verein sehr wohlfühlen kann. Auch in der Jugend haben wir die nächsten 2 – 3 Jahre sehr starke Jahrgänge und wie wir bereits feststellen konnte, sind viele talentierte Jungs dabei. Aus der A-Jugend schnuppert derzeit der ein oder andere Spieler schon rein und die ersten Eindrücke sind sehr gut. Viel Kommunikation, insbesondere mit jungen Leuten, ist sicherlich ein ganz entscheidender Faktor in den nächsten Jahren.

Wer holt sich den Meistertitel in dieser Saison in der Lemgoer Kreisliga A?

Andre Gronemeier: Ohne Frage machen der TuS Ahmsen und SV Werl-Aspe die Meisterschaft unter sich aus. Ahmsen spielt schon eine imposante Hinserie und hat eine gute Mischung aus Jung und Alt in der Mannschaft und insbesondere in der Offensive hohe Qualität. Aber auch Aspe hat sich im Sommer hervorragend verstärkt und spielt bisher eine starke Serie.

Andre, wir danken für dieses Gespräch!




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