Evers: „Die Liga wird brutal ausgeglichen sein!“

Kalletal/Hohenhausen/Bentorf (ruko). Großer Umbruch bei der SG Bentorf/Hohenhausen. Die Kalletaler, die weiter von Thomas Johannfunke trainiert werden, gehen gleich mit neun Neuzugängen in die neue Serie, die mit dazu beitragen sollen, besser abzuschneiden als in der vergangenen Saison, die nicht so verlief, wie man sich das vorgestellt hatte. Die SG belegte am Ende einen für sie enttäuschenden zehnten Platz.  

Hintere Reihe von links: Lukas Stock, Janis Schlingmann, Fynn Böger, Leon Hartwig, Fabian Arning, Niklas Brand, Fußball Obmann Niklas Schumacher. Mittlere Reihe von links: Trainer Thomas Johannfunke, Hendrik Engelking, Julius Busch, Noah Crustewitz, Jakob Frühsorger, Jonas Osterhage, Jonas Brink, Tim Holtkämper, Alan Namo, Sportlicher Leiter Marco Evers. Vordere Reihe von links: Betreuer Axel Meier, Tim Tolkemitt, Marvin Siekmeier, Daniel Schlehmeier, Heiko Langer, Daniel Ridderbusch, Servan Kartal, Firat Kartal und Fabian Reineke. Es fehlen: Jonas Ramadan, Ole Kersten, Betreuer Jan Dammler

Der TBV musste „Bluten“

„Bluten“ bei den Neuzugängen der Johannfunke-Elf musste besonders der TBV Lemgo. Mit Firat Kartal (ein 10er), Servan Kartal (8er /ZM), Ole Kersten (Linksaußen), Jonas Ramadan (Außen), Jan Ehlert (Offensive) und Darius Manfai schlossen sich gleich sechs Spieler der Hansestädter der SG an. Weitere Neuzugänge sind Alan Namo (SC Bad Salzuflen, 6er, Innenverteidiger), Fabian Reineke (SG Kalldorf, Außen) und Keeper Daniel Ridderbusch von der SG Lüerdissen/Entrup. 

Dem stehen mit Dennis Kappel (Karriereende, ggf. 2. Mannschaft), Tim Falke (FC SSW), Max Schönwälder (TSV Kirchheide), Kai-Ole Schlinkmeier (FC Unteres Kalletal) und Steffen Weiß (Karriereende) fünf Abgänge gegenüber.

Insgesamt geht die SG mit einem 18 Mann starken Kader in die neue Spielzeit

Über das gesteckte Saisonziel berichtet SG-Obmann Marco Evers folgendes: „Das werden wir mit der Mannschaft intern besprechen.  Die beiden langfristigen Verletzungen von Leon Hartwig und Ole Kersten treffen uns selbstverständlich hart. Von daher ist mein persönliches Ziel am Anfang der Saison genügend Punkte einzufahren, um in ruhiges Fahrwasser zu kommen. Wir müssen die vielen Neuzugänge schnellstmöglich integrieren. Alles tolles Jungs, aber das braucht Zeit. Der große Vorteil ist, dass sich die Spieler untereinander gut kennen und schon jahrelang zusammengespielt haben“.

„Geheimfavoriten Lipperreihe II und Sonneborn/A.!“

Mit Thomas Johannfunke haben die Kalletaler weiterhin einen erfahrenen Coach an ihrer Seite, der ins zweite Jahr bei der SG geht. „Wir sind mit seiner Arbeit absolut zufrieden. Für mich als Kölner ein Wunschtrainer“, so Evers, der wie Johannfunke ein glühender Verehrer des FC ist. „Dass wir in der vergangenen Saison neben den Höhen auch einige Tiefen hatten, lag definitiv nicht am Trainer“, so Evers weiter, für den der SC Bad Salzuflen der Topfavorit auf den Titel in der Lemgoer Liga A ist. „Ich denke, der SC Bad Salzuflen wird aus den möglichen Fehlern, die zum Ende dieser Saison gemacht wurden, lernen. Für mich daher erneut Topfavorit, sofern der Kader zusammenbleibt. Sicherlich wird auch Leopoldshöhe ganz oben mitspielen. Die Leos haben die letzten Jahre eine großartige Entwicklung mit Coach Jan Plöger gemacht. Geheimfavoriten könnten für mich nächste Saison Lipperreihe II und die SG Sonneborn-Alverdissen sein. Die Liga wird nächste Saison brutal ausgeglichen sein. Dazu starke Aufsteiger. Unter anderem mit dem TuS Brake“.

„Inkonstanz war unsere Konstante!“

Evers ist davon überzeugt, dass, wenn alle Teile des Teams konsequent mitziehen, dass die SG-Elf  gegen jeden Gegner der Liga bestehen kann. „Die Betonung liegt dabei aber auf ALLE. Das fehlte mir in der vergangenen Saison des öfteren. Inkonstanz war unsere Konstante. Fußball war, ist und bleibt ein Mannschaftssport. Da muss ich auch im privaten Umfeld mal Prioritäten setzen, wenn ich mich entschlossen habe, einen Mannschaftssport zu betreiben. Das gilt für die Kreisliga genauso wie für die Bundesliga. Kreisliga A oder B ohne gute Trainingsbeteiligung ist nicht möglich, wenn man Ambitionen hat“, macht Evers deutlich, dass er mit der Einstellung mancher Akteure in der vergangenen Spielzeit nicht immer einverstanden war.

„Übergangssaison!“

Die Zukunft der SG schätzt Evers durchaus optimistisch ein. „Die Perspektive ist da. Es wird für uns dieses Jahr eine Übergangssaison, bevor 2025 der große Umbruch mit den vielen A-Junioren ansteht. Das ist auch zwingend nötig. Die Philosophie mit Jungs aus der Region – eine gesunde Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern -, ist der Anreiz für die Zukunft und muss intensiviert werden. Mit den jetzigen Neuzugängen haben wir bei der Verjüngung des Kaders schon einmal den Anfang gemacht, unter anderem mit Daniel Ridderbusch, ein 18jähriges Torwart-Talent, den wir von unserem Weg überzeugen konnten. Ich persönlich finde es auch immer wichtig, externe Spieler in den Reihen zu haben. Nicht aus der Vereinsbrille schauend – eine andere Sichtweise zu den Dingen haben, sich aber dennoch mit dem Verein identifizieren.“

Die Prognose:

Ganz klar, die SG hat andere Ansprüche als das Abschneiden in der vorherigen Saison. Man will sich zumindest am Ende der Serie im oberen Tabellendrittel wiederfinden. Das sollte mit dem aktuellen Kader auch auf alle Fälle möglich sein, vorausgesetzt Thomas Johannfunke schafft es schnell die vielen Neuzugänge in das Team zu integrieren und so eine schlagkräftige Truppe zu formen. Neuzugang Jan Ehlert wird sicherlich die SG-Offensive beleben. Und dann ist da ja noch Leon Hartwig, der seine Verletzung hoffentlich schnell überwinden wird.

Der Tipp: Die SG wird auf jeden Fall besser abschneiden als in der vorherigen Saison. Am Ende wird es ein Platz zwischen vier und sieben sein.

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