Oerlinghausen (ruko). Der TuS Lipperreihe musste im Kampf um den Titel in der Bezirksliga II einen Dämpfer hinnehmen. Im ersten Spiel nach der Winterpause kamen die Lipper über ein 1:1 daheim im Spiel gegen Hicret Bielefeld nicht hinaus. Dabei hatte der TuS in dieser Partie reichlich Möglichkeiten, um dieses Spiel erfolgreich zu gestalten.

Leicht gefrustet zeigt sich so auch Lipperreihes Coach Mirco Westermeier: „Es ist immer das gleiche Schema. Wir sind gut im Spiel drin und erspielen uns wirklich gute Chancen, haben gleich drei, vier 100prozentige vorzuweisen und können diese nicht nutzen“, so der TuS-Coach dessen Team dann in der 32. Minute dennoch zu einem Treffer kam. Marco Weigmann schob zum 1:0 ein. Anschließend der Gastgeber aber zu ängstlich, der sich nun viele Ballverluste erlaubte. „So haben wir Bielefeld, auch wenn die sich keine Chancen erarbeiten konnten, wieder stark gemacht“, so Westermeier weiter.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich der Hausherr gute Möglichkeiten erarbeiten. Diese wurden aber erneut nicht genutzt. In der 50. Minute lag dann das 2:0 für den TuS in der Luft, doch Marco Weigmann konnte einen Elfer nicht nutzen, den er an den rechten Pfosten schoss. Ein Umstand, der sich, wie so oft im Fußball, rächen sollte. In der 59. Minute traf Pamuk zum 1:1- Ausgleich. Anschließend Glück für die Lipperreiher als Hicret nur die Latte des Lipperreiher Tores traf und später der Abseitspfiff einen weiteren Treffer für die Gäste verhinderte. Aber auch Lipperreihe hätte noch zu einem Siegtreffer kommen können, doch Fabio Dück konnte in der 85. Minute eine Riesenchance nicht nutzen. Drei Minuten vor Spielende sah Hicrets Karabas noch die gelbrote Karte.
„Uns fehlt die Qualität vor der Box!“
„Diese Remis ist für uns im Endeffekt zu wenig. Uns fehlt einfach die Qualität vor der Box. Da treffen wir zu oft die falschen Entscheidungen, auch weil die Jungs dabei viel zu hektisch agieren. Das ist im Training überhaupt nicht so. So scheint in diesen Situationen der Druck zu groß bei meinen Akteuren zu sein und so stellen wir im Augenblick auch kein Spitzenteam in der Liga“, so Mirco Westermeier.
Der nächste Spieltag:
„Sende wohl sauer!“
Am kommenden Sonntag ist der TuS Lipperreihe beim Tabellendreizehnten SW Sende zu Gast. Der Liganeuling kämpft um den Klassenerhalt. Das Hinspiel konnte der TuS klar mit 5:0-Toren gewinnen. Das ist jetzt allerdings kein Maßstab mehr für Mirco Westermeier: „Sende hat sich gefestigt und aufgrund der räumlichen Nähe dürfte so auch ein kleines Derby auf uns warten. Zudem wird Sende ein wenig sauer auf uns sein, weil wir das Spiel nicht auf den Samstag vorziehen wollten. Ich erwarte, dass wir auf ein kämpferisches Team treffen, das uns mit Kontern beikommen will“. Westermeier muss am Sonntag auf Jannes Kohlmeyer (Leiste) und auf Kapitän Rouven Schulz verzichten, der sich im Spiel gegen Hicret die fünfte Gelbe Karte eingehandelt hat.
Der insider-Tipp: Lipperreihe wird die Partie mit 3:1-Toren gewinnen.






