Kaiserau. Bei der diesjährigen Ü32-Frauen-Westfalenmeisterschaft des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) traten neun Mannschaften in Kaiserau gegeneinander an, um den westfälischen Titel unter sich auszuspielen. Gespielt wurde in zwei Gruppen, aus denen jeweils die Erst- und Zweitplatzierten ins Halbfinale einzogen. Die Platzierungsspiele rundeten das Turnier ab – das Spiel um Platz 3 wurde per Neunmeterschießen entschieden.
Bildquelle: SV WüstenMit dabei war auch die SG Vintage United, ein Team, das sich aus Spielerinnen von sechs verschiedenen Vereinen zusammensetzte: SV Wüsten, Herforder SV, VfL Schildesche, SC Enger, TuRa Löhne und SG Lieme/Bexterhagen. Die Mannschaft trat zum ersten Mal in dieser Konstellation bei einem großen Turnier an – eine echte Premiere, die ganz im Zeichen des Teamgeists und der Freude am Spiel stand.
Die Spielerinnen der SG Vintage United:
SV Wüsten: Evin Boran, Iris Hönert, Rabiya Kiliy, Daniela Pörtner, Jule Schilling
SC Enger: Anika Grothaus, Elisabeth Fege
SG Lieme/Bexterhagen: Svenja Grabe
Herforder SV: Jessy Atila
VfL Schildesche: Ulrike Deus-Heibrock, Dominika Emmerich, Nina Plaar
TuRa Löhne: Christin Heise
Die Gruppe, in die SG Vintage United gelost wurde, hatte es in sich. Mit Gegnerinnen, die seit vielen Jahren zusammenspielen und eingespielt auftraten, traf das neuformierte Team auf harte Konkurrenz. Dennoch kämpfte sich SG Vintage tapfer durch die Gruppenphase und hielt trotz der schwierigen Bedingungen zusammen. Auch wenn der sportliche Erfolg ausblieb, stand der Zusammenhalt klar im Vordergrund.
„Die Mannschaft hat Charakter gezeigt!“
Am Ende belegte SG Vintage United den 8. Platz, was Coach Holger Brinkmann mit Gelassenheit sah: „Natürlich hätten wir gerne mehr erreicht, aber das war heute nicht das Entscheidende. Die Mannschaft hat Charakter gezeigt, und für viele war es das erste Mal in dieser Konstellation. Das war ein wichtiger Schritt, auf dem wir aufbauen können.“
Turniersieger wurde die Kreisauswahl Minden, die sich im Finale durchsetzen konnte und sich damit für die Westdeutsche Meisterschaft am 5. Juli in Duisburg-Wedau qualifizierte.
Für SG Vintage United steht fest: Das war nicht das letzte Kapitel. Der Blick geht nach vorn – mit Spaß, Teamgeist und dem Wunsch, beim nächsten Mal noch stärker aufzutreten.






