200 Notfalldosen für bedürftige Lemgoer

Bildquelle: Alte Hansestadt Lemgo
Kleine Dose, große Wirkung: Thomas Lenniger, Leiter der Abteilung Soziales, Bürgermeister Markus Baier und Dennis Ortmeier, Geschäftsführer der Stiftung Kloster St. Loyen, freuen sich über die Notfalldosen.

Lemgo. Die Stiftung Kloster St. Loyen hat 200 Notfalldosen für bedürftige Lemgoer gespendet. Die Dosen dienen dazu, wichtige medizinische Informationen wie Allergien oder benötigte Medikamente an einem für den Rettungsdienst zugänglichen Ort zu sammeln. Diese einfache Lösung kann im Ernstfall Leben retten. Das Prinzip der Notfalldose ist einfach: Alle relevanten medizinischen Informationen werden in ihr gesammelt und die Dose wird dann im Kühlschrank aufbewahrt. Dank Aufklebern kann der Rettungsdienst die Informationen finden, beispielsweise wenn eine Person nicht mehr ansprechbar ist oder die nötigen Informationen aufgrund von Nervosität in der Notlage vergessen hat. „Die Dosen sind in Rettungsdienstkreisen schon sehr bekannt. Nun fehlen nur noch die Menschen, die diese schlaue und gleichzeitig einfache Idee nutzen. Die Stiftung Kloster St. Loyen unterstützt hier also mit einer im Grunde simplen, aber möglicherweise lebensrettenden Kleinigkeit“, so Bürgermeister Markus Baier. Eine Anleitung zur Nutzung der Dose liegt jeder der 200 Dosen bei, die das Lemgoer Sozialamt in den kommenden Monaten an Menschen verteilen wird, die dort Grundsicherungsleistungen beziehen. „Das Prinzip der Dosen ist sehr leicht zu verstehen und hat sich schon bewährt. Das wollen wir auch in Lemgo noch mehr fördern“, sagt Dennis Ortmeier, Geschäftsführer der Stiftung Kloster St. Loyen. Auch viele örtliche Apotheken haben die Notfalldosen schon für wenige Euro im Angebot.

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