Lemgoer Delegation in Vandoeuvre – Gedenken an die Toten des 1. Weltkriegs

Bildquelle: Privat
Lorenz Schlüter, Torsten Buncher und Amelie Fried vor dem Ehrenmal in Vandoeuvre.

Lemgo/Vandoeuvre. Der 1. Weltkrieg endete vor 107 Jahren mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandes in einem Eisenbahnwaggon in Compiègne. Dieser Tag wird in Frankreich als Feiertag begangen. Es ist eine gute Tradition, dass eine Delegation aus Lemgo an der Veranstaltung in der Partnerstadt Vandoeuvre teilnimmt und einen Kranz für die Verstorbenen, Verwundeten, Witwen und Waisen dieses Krieges niederlegt. Torsten Buncher, langjähriger Vorsitzender der Partnerschaftsgesellschaft erinnerte in diesem Jahr in seiner auf Französisch gehaltenen Rede an die politischen Entwicklungen vor dem Kriegsbeginn und an die Leiden der Zivilbevölkerung.  Die damalige Reichsgrenze war nur gut 20 Kilometer entfernt.  Der Krieg fand also vom ersten Tag an direkt vor der Haustür unserer französischen Freunde statt. Buncher, Ehrenbürger in Vandoeuvre, rief dazu auf, mit der jungen Generation gewaltfreie Konfliktlösungen zu erarbeiten. Gemeinsam mit französischen Kindern legten er und die Jugendlichen Lorenz Schlüter und Amelie Schell einen Kranz am Ehrenmal nieder.

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