Tore satt am Sporker Holz

Dörentrup/Spork-Wendlinghausen. 11 Tore, leider schlecht verteilt, konnten die zahlreichen Fans am Sporker Holz sehen. Wie im Hinspiel der Damen des FC SSW gegen Löhne/Obernbeck war es wieder ein Spiel zweier starken Mannschaften auf Augenhöhe. A, Ende setzten sich die Gäste mit 6:5-Toren durch.  

Bildquelle: FC SSW


Die Fans, die 5 Minuten. nach Anpfiff kamen, hatten bereits 3 Tore verpasst. Gleich in der ersten Szene des Spiels gab es Abstimmungsprobleme in der FC-Abwehr und es folgte das 0:1. Mit der zweiten Szene des Spiels fiel das 0:2 und mit der dritten Szene schoss Antonia Künkel das 1:2 nach einer Ecke. Beide Mannschaften schüttelten sich erstmal, jedoch war der Schütteleffekt bei den Damen des FC SSW nicht so wirksam wie bei den Gegnern.
Es folgte noch das 1:3 und 1:4, welches dann auch der Halbzeitstand war.


Es gab einiges beim FC in der Pause zu besprechen. Da Löhne/Oberbeck keine großen Wechsel vornahm, hatten der FC SSW die Hoffnung, dass bei den ersten 9 Spielerinnen irgendwann die Kräfte schwinden. Und so sollte es auch sein. Von Minute zu Minute, auch durch einige taktische Wechsel und Umstellungen, kamen die FC-Damen den Anschlusstreffer immer näher. Der Druck aufs gegnerische Tor wurde größer und endlich fiel der 2:4-Anschlusstreffer durch Milena Büngener. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer und Löhne/ Obernbeck konterte sehenswert und stellte den alten Abstand wieder her. Aber Aufgeben war keine Alternative. Eine sehr willensstarke Phase der FC SSW-Damen nahm Fahrt auf. Jetzt erst Recht war fortan die Marschroute. Milena Büngener, Jule Krügel und Marleen Theopold krönten diese Druckphase mit den Treffern zum 5:5. Leider war es dann wie im Hinspiel, dass Löhne/Obernbeck kurz vor Schluss noch einmal den Ball im Tor der FCSSW Damen Tor unterbringen konnten.
So stand es dann beim Abpfiff des guten Schiedsrichters 5:6. Sicherlich eine sehr unglückliche und sehr unverdiente Niederlage der willensstarken FC SSW-Mannschaft. Aber beim Fußball zählen ja nur nur die Tore.


„Verloren, aber stolz auf die 14 Damen, die alle gespielt haben, alles gegeben haben und gezeigt haben, was noch alles möglich ist. Danke an die Fans für euern starken Support. Weiter geht es bereits am Sonntag gegen SC Enger 3“, so FC-Coach Ralf Frevert.

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