Rheda-Wiedenbrück (pame). Im Kellderduell des 28. Spieltags setzte sich der SC Wiedenbrück II vor 80 Zuschauern mit 3:1 gegen den direkten Tabellennachbarn TuS Leopoldshöhe durch und schob sich damit in der Tabelle knapp vor die Lipper.
Bildquelle: RedaktionDie Partie verlief über weite Strecken ausgeglichen mit gewissen Vorteilen für die Gäste. Doch es war Mikail Usta, der in der 38. Spielminute den SC in Führung bringen konnte, ehe TuS-Spielertrainer Jan Plöger in der 40. ausglich. Im zweiten Durchgang machte die Effektivität Wiedenbrücks den Unterschied: Ariel Kumekaj (54.) und erneut Mikail Usta (74.) sorgten für den Endstand von 3:1.
Leopoldshöhe-Trainer Jan Plöger zeigte sich nach dem Abpfiff sichtlich frustriert. Er sprach nach eigener Einschätzung von zehn bis zwölf sehr klaren Chancen, die sein Team vergeben habe – teils durch Schüsse auf den SC-Schlussmann, teils durch Treffer an das Aluminium. Es sei eine unnötige und unfassbare Niederlage. Darüber hinaus übte Plöger Kritik am Kadermodell des Gegners: Wiedenbrück II hole seine Punkte nach seiner Wahrnehmung nicht mit einem klassischen Bezirksliga-Kader, sondern regelmäßig durch Spieler, die aus der Regionalliga-Mannschaft oder der Westfalenliga-A-Jugend herangezogen würden. Das grenze aus seiner Sicht an Wettbewerbsverzerrung.
In der Tabelle stehen beide Teams nun bei 19 Zählern – Wiedenbrück II auf dem 13., Leopoldshöhe auf dem Abstiegsplatz 14.
Der nächste Spieltag:
Es zählt nur ein Sieg
Am 29. Spieltag ist der SV Spexard zu Gast in Leopoldshöhe und für die Plöger-Mannen zählt nichts anderes als ein Heimsieg.
Der insider-Tipp: Die Leos sind mit 3:2-Toren siegreich.




